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Renovierung

13.04.2018

Das Kleinod ist erst mal eingepackt

Im Inneren der Schwabmünchner Frauenkirche sind die wertvollen Einbauten vor Schmutz geschützt.
Bild: Christian Kruppe

Die Schwabmünchner Frauenkirche wird saniert

Fast 530 Jahre steht sie schon am Ulrichsberg und empfängt die Besucher Schwabmünchens, die von Norden in die Innenstadt kommen. Im Laufe dieser Jahre hat sie aber immer wieder ihr Gesicht verändert: 18 Jahre nach ihrer Fertigstellung wurde der Chor ergänzt, fast 200 Jahre später wurde der beeindruckende Hochaltar eingebaut. Die meisten Änderungen betrafen das Innenleben der „Katholischen Kapelle zu Unserer Lieben Frau“, wie die Frauenkirche offiziell heißt. 1843 gab es aber eine Erweiterung, die jetzt große Sorgen bereitet.

Denn da wurde der kleine Turm auf den Dachstuhl gemauert. Doch das Hunderte Jahre alte Holz ist nun morsch und kann den Turm nicht mehr tragen. Er neigt sich schon leicht nach Osten, droht umzustürzen. Der Turm soll mittels Stahlträger unterfangen und das Dach erneuert werden. Auch die Elektrik wird auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Das Ganze wird nicht billig. Rund 800000 Euro wurden im Vorjahr für die Arbeiten an dem Kleinod geschätzt. Bis zum Herbst sollen Dach, Turm und Elektrik saniert sein. Dazu gibt es noch einen frischen Anstrich. Über den Winter wird die Frauenkirche, wie immer, ruhen. „Im Frühjahr 2019 wird es dann eine feierliche Eröffnung geben“, verspricht Stadtpfarrer Christoph Leutgäb. (krup)

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