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Kreistagswahlen

23.12.2013

Das Thema Nahverkehr soll die ÖDP voran bringen

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Partei will im März ein zweites Mandat erringen

Landkreis Augsburg Einstimmig wurde auf der jüngsten Nominierungsversammlung die ÖDP Kreisvorsitzende und Kreisrätin, Gabriele Olbrich-Krakowitzer aus Großaitingen, für den Listenplatz eins nominiert und führt damit die Kreistagsliste an. Der Königsbrunner Architekt Alois Bauer sowie der Elektroingenieur Manfred Steinhart aus Welden vervollständigen das Führungstrio. „Unser Ziel ist es, ein zweites Mandat zu erringen um mit doppelter Kraft arbeiten zu können“, so Olbrich-Krakowitzer.

Einer der Schwerpunkte bleibe der Nahverkehr, bei dem Verbesserungen in der vergangenen Periode aufgrund der derzeit noch gültigen Verträge laut ÖDP nicht möglich waren. Da die Verträge demnächst auslaufen, will die ÖDP den bereits am Anfang der noch laufenden Wahlperiode eingebrachten Antrag auf deutliche Verbesserungen weiter verfolgen. Zu ihren Forderungen zählen zum Beispiel die Mitnahmemöglichkeiten auf Tickets und eine andere Preisgestaltung.

Wenn die Energiewende gelingen soll, dann dürfe der Verkehrsbereich nicht ausgeklammert werden, so Olbrich-Krakowitzer. „Wir brauchen einen attraktiven, preiswerten und auch gut getakteten Nahverkehr, damit noch mehr Menschen umsteigen.“ Die Reaktivierung der Staudenbahn werde inzwischen quer durch alle Fraktionen gefordert. Es gelte das Augenmerk darauf zu richten, dass nicht vor Ort schön geredet, an anderer Stelle in Bund und Land derweil die Weichen anders gestellt würden.

Dies geschehe aktuell bei der Windkraft, deren Ausbau vor Ort alle Parteien befürworteten, die jedoch von der CSU in München zum Stillstand gebracht werde, sagte die ÖDP-Chefin. Erleichterung hat bei der ÖDP die Entscheidung der AKW-Betreiber in Gundremmingen ausgelöst, auf die Ausweitung der Atomstromproduktion zu verzichten. Hierfür hat sich die ÖDP vehement engagiert und erreicht, dass Landrat Martin Sailer Umweltminister Marcel Huber aufforderte, die Genehmigung zu verweigern. „Politik nah am Bürger, aber mit dem Blick auf die Auswirkungen für künftige Generationen, das ist, so Olbrich-Krakowitzer, „das Markenzeichen der ÖDP.“

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