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Das Werben um Fachkräfte beginnt schon in der Schule

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Kommentar Von Maria Heinrich
21.06.2018

Es gibt schon gute Ansätze, dem Fachkräftemangel zu begegnen. Doch das reicht nicht. 

Im Augsburger Land gibt es zu wenig Fachkräfte, händeringend suchen Betriebe gut ausgebildete Mitarbeiter. Viele Unternehmen müssen mit besonderen Angeboten neues Personal anlocken – etwa mit flexiblen Arbeitszeiten oder besonderen Konditionen. Das sind gute Ansätze, aber insgesamt noch nicht genug. Denn im Moment bekommen wir gerade mal eine Vorstellung davon, was 2040 auf Deutschland zukommt. Dann erreicht der demografische Wandel mit der Überalterung seinen Höhepunkt.

Die Anerkennung für Ausbildungsberufe muss deshalb steigen. Mit angemessenen Gehältern und attraktiven Arbeitsbedingungen. Auch auf weiterführenden Schulen sollten die Lehrer nicht nur aufs Studium, sondern auch auf eine Ausbildung vorbereiten. Für die Jugendlichen müssen die Einblicke ins Berufsleben wichtiger werden. Sie dürfen Praktika nicht als Strafarbeit sehen, die sie in die Ferien quetschen müssen. Auch der Quereinstieg sollte leichter werden. Damit die, die sich noch einmal umorientieren möchten, auf freie Stellen aufrücken können.

Wenn alles so bleibt wie bisher, wird die deutsche Gesellschaft 2040 ganz schön alt aussehen – nicht nur auf dem Arbeitsmarkt. Zum Artikel

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