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Neusäß

11.11.2017

Das letzte Fünkchen Hoffnung

Vor drei Jahren klopften Christian Luichtl und Daniel Scherer (von links) mit dem TSV Neusäß noch ans Tor zur Landesliga. Jetzt soll Luichtl als Trainer zusammen mit Erwin Er den letzten Hoffnungsschimmer auf den Klassenerhalt bewahren.
Bild: Foto: Andreas Lode

Warum Schlusslicht TSV Neusäß den Schock der beiden letzten Pleiten verdauen und bei der Heimpremiere des neuen Trainerduos punkten muss

Der Schock ist zwar noch nicht verdaut, doch der Blick geht trotzdem schon wieder nach vorne. Deshalb möchte man beim Süd-Bezirksligisten TSV Neusäß über die 0:8-Schlappe beim TSV Babenhausen nicht mehr allzu lange diskutieren, sondern sich auf die nächste Aufgabe konzentrieren. Und da erwartet das Team des Interimstrainer-Gespannes Erwin Er/Christian Luichtl am Samstag (14 Uhr) den FC Heimertingen.

„Wir wollen erst gar nicht nach Entschuldigungen suchen, sondern müssen eine ganz andere Leistung auf den Platz bringen“, verlangt sportlicher Leiter Günter Hausmann von seiner Mannschaft. Erwin Er hat die Partie in Babenhausen nochmals gründlich aufgearbeitet und deshalb während der Woche im Training Zweikämpfe führen lassen. Hinter den Kulissen laufen bei Fußballboss Ernst Krendlinger und Günter Hausmann die Suche nach einem neuen Trainer und Verstärkungen für die Frühjahrsrunde fieberhaft weiter.

Für Coach Erwin Er steht dabei die Partie gegen das Team aus dem Unterallgäu ganz klar im Vordergrund. Denn man braucht am Lohwald erst gar nicht um den heißen Brei herum zu reden. Soll im Kampf um den Klassenerhalt beim Schlusslicht auch nicht noch das letzte Fünkchen Hoffnung erlöschen, müssen die Punkte in Neusäß bleiben. Zumal die Heimertinger seit einigen Wochen auf der Stelle treten und nach einem guten Saisonstart bis auf den elften Platz abgerutscht sind. Allerdings haben sie immer noch 13 Zähler mehr auf dem Konto als der TSV Neusäß. Bei einem Blick auf die Tabelle sind dies immer noch Welten. Nicht rechnen können die Übungsleiter für das Spiel gegen Heimertingen mit Torhüter Christoph Wiesmüller, Ismail Ahmed (beide verletzt) und dem erkrankten Andy Beltle. Dafür stehen Daniel Scherer nach seiner Muskelverletzung und der zuletzt gesperrte Christoph Eberle wieder zur Verfügung.

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