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Horgau

20.11.2018

Das sind die besten Sportler in Horgau

Internationale und nationale sportliche Größen wurden von Horgaus „Sportministerin“ Annelies Lang (links) und Bürgermeister Thomas Hafner geehrt. 

Die Gemeinde verleiht beinahe 100 Auszeichnungen. Nicht nur Fußballer und Schützen werden geehrt. Welche ausgefallen Sportarten im Mittelpunkt stehen und was die Athleten geleistet haben.

Es ist eine gute Tradition, dass einmal im Jahr Sportler und Trainer ausgezeichnet werden, die mit herausragenden Leistungen auf sich aufmerksam gemacht haben. Die Auszeichnungen werden sowohl für Einzel- als auch für Mannschaftskämpfe verliehen. Bei der 32. Sportlerehrung standen 96 Meisterinnen und Meister auf der Bühne, die ihre Titel bei Kreis- bis hin zu nationalen und internationalen Meisterschaften errungen haben.

Viele Sportler werden in Horgau ausgezeichnet

Doch nicht nur Fußballer, Kajakfahrer, Schützen, Volleyballerinnen und Leichtathleten wurden geehrt. Zum ersten Mal gab es auch Anerkennung für Gleitschirmflieger und einem jungen Schuhplattler. Bürgermeister Thomas Hafner war von Johannes Wiedemann so begeistert, dass er ihn spontan für eine Einlage bei der Sportlerehrung im kommenden Jahr engagieren möchte. Hafner freute sich auch ganz besonders über das Kommen der „Para Air“, die erst am letzten Wettkampftag den Sprung an die Spitze von 172 deutschen Gleitschirmvereinen geschafft hatten. 35 Mal wurde das silberne Sportabzeichen der Gemeinde Horgau überreicht. Das goldene Sportabzeichen für die 5. Ehrung erhielten Annika Schuster, Lucas Wiedemann, Isabel Fink, Simon Eisele, Angelina Vogg sowie Engelbert Kohler. Pia Unger, Emily Schuster und Isabella Wagner erhielten die Ehrung bereits zum 10. Mal.

In feierlicher Manier führte Bürgermeister Thomas Hafner durch den Abend und nahm die Auszeichnungen gemeinsam mit „Sportministerin“ Annelies Lang vor, die wieder für ein gelungenes Rahmenprogramm gesorgt hatte. Doch nicht nur die sportlichen Leistungen finden in der Gemeinde Anerkennung. Auch das Engagement im Sportbereich soll belohnt werden. So wurde die SpVgg Auerbach/Streitheim mit dem Preis für die beste Nachwuchsarbeit in Bayern, als bester Verein in Schwaben und achtbester Verein in Bayern ausgezeichnet.

Lob für die ehrenamtlichen Trainer

Überlegener Meister ohne Punkteverlust war die Fußball-C-Jugend der SG Auerbach-Horgau. Stolz nahmen die Nachwuchskicker ihre Auszeichnung entgegen. Besonders erfolgreich waren die Leichtathleten der Trainingsgruppe von Lothar Schmitt. Mehrfach waren sie bei den Bayerischen Meisterschaften ganz oben zu finden. Meister in der Kreisliga dürfen sich die Damen der Volleyballmannschaft nennen, die nun in die Bezirksklasse aufgestiegen sind. Mit Monika Steinle hat der Schützenverein Rothtal eine Schützenkönigin im Gau Augsburg an Land gezogen. Für Fritz Pawlik hingegen sind Sportabzeichen schon Routine. Bereits zum 25. Mal hat er das Deutsche Sportabzeichen in Gold entgegennehmen dürfen. Und wieder mit dabei war Kanute Lukas Stahl, der zahlreiche nationale und internationale Erfolge erzielen konnte, an deren Spitze die Europameisterschaft in Bratislava hervorzuheben ist. Besonders erfolgreich waren auch die Leichtathleten, allen voran Emily Schuster, die neben dem Titel Bayerische Meisterin in der 100 Meter Staffel und im Sieben-Kampf auch noch einen 5. Platz in der Deutschen Meisterschaft erzielen konnte. Doch ohne die vielen ehrenamtlich tätigen Trainerinnen und Trainer, Betreuerinnen und Betreuer, Eltern, Großeltern, Helferinnen und Helfer würde es diese großartigen Leistungen nicht geben, sagte Hafner. „Sie sind es, die mitfiebern, Ansporn und Ratschläge geben und auch trösten, wenn es einmal nicht so läuft“.

Die musikalische Umrahmung gestaltete die Rockband Whatever Works der Sing- und Musikschule Zusmarshausen-Horgau unter der Leitung von Manfred Blaas. Aufgelockert wurde die Feierlichkeit durch die Wild Dancers des TSV Friedberg. Wie beweglich die jungen Mädchen sind, zeigten sie bei rhythmischer Gymnastik zu fetziger Musik. Am Ende seiner Rede betonte Thomas Hafner, dass Sport mehr ist als Bewegung. „Sport fördert vor allem auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt, das soziale Miteinander und die Solidarität.“

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