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Gablingen

03.03.2011

Dem Bürgerentscheid steht nichts mehr im Weg

Rat beschließt mit knapper Mehrheit Neuformulierung zur Peterhofstraße

Gablingen Das Ringen um das Ratsbegehren „Peterhofstraße“ in Gablingen am 10. April hat ein Ende. Die Fragestellung, die in der Erstfassung noch beanstandet wurde, ist nach den Kriterien des Artikels 18a Absatz 4 der Gemeindeordnung angepasst worden. In einer knappen Mehrheit (9 zu 8) stimmte der Rat der Neuformulierung zu.

„Bei der Fragestellung gibt es nun keine Bedenken mehr“, sagte Bürgermeister Karl Hörmann. Die erste Version sei jedoch nicht zulässig gewesen. „Deshalb ist ein neuer Beschluss notwendig.“ Der Grund für die Einwände des Landratsamts Augsburg war, dass zwei erläuternde Sätze nicht wie vorgeschrieben als Frage formuliert waren.

Bei der vorangegangen Gemeinderatssitzung hatte Albert Eding noch die Verwaltung überrascht, als er plötzlich im Namen der „Koalition Peterhofstraße“ eine eigene Fragestellung für das Ratsbegehren vorlegte. In einer Pressemitteilung schreibt Eding, man wolle den jahrzehntelangen Streit um die sogenannte Peterhofstraße beenden. Aber: mit einer kostengünstigen und umweltfreundlichen Lösung.

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Das bedeutet, dass die Mehrheit im Gemeinderat, eine moderate Sanierung bevorzugt und keinen Vollausbau der Straße will. Eding schreibt: „Wir verstärken den Unterbau und machen die Schlaglöcher mit einer soliden Asphaltdecke zu. Ansonsten lassen wir die schöne Straße durch den Wald, wie sie ist.“

Noch keine Lösung haben die Räte parat, sollte sich keine Mehrheit in der Bevölkerung von Gablingen für die vorliegende Fragestellung finden. Darüber könne man nachdenken, wenn es anders ausgehe, war der Konsens der „Koalition Peterhofstraße“.

Tatsächliche Kosten des Ausbaus bleiben im Dunkeln

Auch bei den Kosten der beiden Varianten herrscht nach wie vor keine einheitliche Meinung. Fest steht bisher nur, dass Geld ausgegeben werden muss. Alle anderen Zahlen seien momentan spekulativ, so Hörmann. Die genaue Planung der Straße wird erst in Auftrag gegeben, sobald der Bürgerentscheid erfolgreich ausgegangen ist. (sehr-)

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