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Meitingen

25.02.2015

Den richtigen Weg finden

Auf wichtige Ziele in Meitingen weisen die neuen Schilder hin, die an den Hauptsammelstraßen aufgestellt werden. Bis Ende März sollen alle 38 geplanten Schilder stehen. Unser Bild zeigt das neue Schild am Eingang der Schlossstraße.
Bild: Marcus Merk

Fast 40 neue Hinweisschilder erleichtern jetzt in Meitingen die Suche nach wichtigen innerörtlichen Zielen. Noch sind nicht alle aufgestellt. Was die Bürger zur Beschilderung sagen.

„Ganz große Klasse“ findet Johann Geißenberger die neuen Hinweisschilder, die in den letzten Tagen in Meitingen aufgestellt wurden. Sie weisen auf innerörtliche Ziele wie Rathaus, Bürgersaal oder Freibad hin. „Das ist super für Leute, die von außerhalb zu uns nach Meitingen kommen“, meint Geißenberger. Der Spielleiter der Theaterbühne Meitingen denkt dabei auch an die kommenden Vorstellungen im März im Bürgersaal: „Jetzt können uns auswärtige Besucher viel besser finden.“

Die positive Resonanz teilen auch andere, wie eine kleine Umfrage unserer Zeitung ergab. So meint zum Beispiel Herbert Ullmann: „Ich als Meitinger brauche das zwar nicht, weil ich mich bestens auskenne. Aber es ziehen viele Menschen neu nach Meitingen, und die sind froh über die Hinweisschilder.“ Auch Gisela Meyer aus Kühlenthal findet die neue Beschilderung „sehr gut“ und gibt zu: „Ziele wie die Ballspielhalle würde ich sonst nicht auf Anhieb finden“. Es gibt aber auch eine ganze Reihe von Zeitgenossen, denen die Beschilderung noch gar nicht aufgefallen ist. „Neue Schilder? Habe ich noch nicht gesehen“, meint zum Beispiel ein junger Mann. Sabine Saule, die als Augsburgerin in der Schlossstraße in Meitingen arbeitet, sagt: „Ich weiß ja, wo ich jeden Tag hinfahren muss, deshalb habe ich die Hinweisschilder noch nicht bewusst gesehen. Aber jetzt werde ich mal drauf achten.“

Das dürfte ihr leicht fallen, denn bei den 13 Hinweisschildern, die bereits zu sehen sind, handelt es sich um die großen Schilder, die in Ständerbauweise und einbetoniertem Sockel von einer Firma aufgestellt wurden. Weitere 25 kleinere Hinweisschilder sollen im März vom Bauhof an bestehende Masten angebracht werden, erläutert Ordnungsamtsleiter Achim Zwick.

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Leider sei der Bauhof bisher noch nicht dazu gekommen, weil Baumfällungen im Gemeindegebiet Vorrang hätten, denn wegen der Vogelbrut dürften die Bäume im öffentlichen Verkehrsraum nur bis 28. Februar gefällt werden. Aber danach werde sich der Bauhof den Hinweisschildern widmen, so Zwick.

Die Schilder verweisen laut Zwick auf 27 wichtige Ziele im Ort, angefangen von Rathaus, Gemeindehalle und Friedhof bis zu Sportanlagen, Rettungswache, Kirchen, Schützenheim, Freibad, Schulen, Johannes- und St.-Martha-Heim, Tennisplätze, Bahnhof, Ballspielhalle, Sozialstation, Parkplätze und Bürgersaal sowie auf die Ortsteile. Zuvor hat es Hinweisschilder dieser Qualität und Menge in Meitingen nicht gegeben.

Im Januar 2014 hatte sich der Planungsausschuss des Marktgemeinderats mit den Vorschlägen für die Beschilderung befasst, die das Büro Dorsch Consult im Auftrag der Marktgemeinde erarbeitet hatte. Zuvor war bereits geklärt worden, wie man den Verkehr in Meitingen künftig leiten will, welche Straßen wichtige Sammler sind und welche lediglich als Wohnstraßen dienen sollen. Als Hauptsammelstraßen gelten demnach: Donauwörther und Römerstraße, Werner-von-Siemens-Straße, Haupt- und Schloßstraße, Peter-Dörfler-Straße und Erlinger Straße. Sie haben die meiste Verkehrslast zu tragen und sollen den Verkehr zu den wichtigen Punkten leiten. Folglich stehen vor allem dort die Schilder. Der große Vorwegweiser am südlichen Ortseingang ist über drei Meter hoch und fast genauso breit. Die anderen, kleineren Schilder sind zwischen 1,20 und zwei Metern breit und 50 Zentimeter bis 1,40 Meter hoch. Die Kosten für die Beschilderung belaufen sich auf rund 35000 Euro.

„Wir müssen noch einiges nacharbeiten“, sagt Zwick, „zum Beispiel Bäume schneiden, die die Schilder verdecken“. Die LEW werde auch noch den Lampenmast versetzen, der im Kreisverkehr am südlichen Ortseingang das neue Schild verdeckt. Eigentlich wollte die Marktgemeinde die Schilder schon Mitte 2014 installieren. Doch die Abstimmung mit dem Landratsamt zog sich in die Länge und dann wartete man auf das Angebot einer der beiden angeschriebenen Firmen. Nun soll es aber bis Ende März soweit sein.

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