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04.11.2019

Der Deich soll 2020 gebaut werden

In Westendorf werden nun alte Kampfmittel gesucht

Das klingt spannend. In Westendorf wird ab heute nach alten Bomben – sprich Kampfmittel gegraben.

Laut Maximilian Hartmann vom Wasserwirtschaftsamt Donauwörth, war die Fläche, auf der der zukünftige Hochwasserschutz für Westendorf errichtet werden soll, bereits sondiert worden. Dabei seien „Verdachtsflächen“ ermittelt worden. Diese würden nun geöffnet und gegebenenfalls vorhandenes Kampfmittel sicher geborgen.

Maximilian Hartmann geht nicht davon aus, dass dort größere Bomben liegen. Oft handle es sich bei den Funden um alte metallische Gegenstände wie beispielsweise ein Pflug. Sollte wider Erwartung dennoch eine Bombe gefunden werden, würde diese fachmännisch entsorgt.

Mit Abschluss der letzten bauvorbereitenden Maßnahmen kann dann, bei geeigneter Witterung, im März 2020 mit der Hauptbaumaßnahme begonnen werden.

Das Projekt Hochwasserschutz Westendorf besteht aus einem rund 700 Meter langen Hochwasserschutzdeich entlang des südwestlichen Ortsrandes und einem Absperrbauwerk zur Abflussdrosselung des Mühlkanals (Alte Schmutter) im Hochwasserfall. Ebenfalls Teil des Vorhabens ist die Renaturierung der Schmutter auf einer Länge von rund 750 Metern.

Umgesetzt wird das Projekt vom Freistaat Bayern, vertreten durch das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth.

Die Gemeinde Westendorf beteiligt sich finanziell zur Hälfte an den reinen Hochwasserschutzmaßnahmen.

An den Gesamtkosten des Projektes von rund 2,4 Millionen Euro beträgt die Beteiligung entsprechend rund 24 Prozent. (AL/elhö)

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