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23.06.2018

Der Freistaat will den Horgauer Regionalladen fördern

Die Genossenschaft könnte ins Programm „Heimatunternehmen“ aufgenommen werden.

Die Genossenschaft „Herzstück“ will in Horgau einen Regionalmarkt mit Kaffeewirtschaft eröffnen. Jetzt könnte dafür nicht nur die Initiative, sondern auch die Gemeinde Fördergelder bekommen. Denn das Herzstück könnte in das Förderprogramm „Heimatunternehmen“ aufgenommen werden, berichtet Anja Dördelmann aus dem Vorstand der Genossenschaft.

Die bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat die Initiative „Heimatunternehmen“ im Mai gestartet, um die Lebensqualität in ländlichen Regionen zu verbessern. „Vitale Dörfer brauchen Dorfläden, Bäcker, Metzger und Handwerker direkt vor Ort“, sagte Kaniber damals bei einer Fachtagung für Ländliche Entwicklung in Günzburg. Denn zu einem attraktiven und lebendigen Standort gehöre auch ein ausreichendes Angebot an Waren und Dienstleistungen.

Ein Baustein der Initiative ist laut der Ministerin die Förderung von Kleinstunternehmen der Grundversorgung mit bis zu 200000 Euro. Damit will der Freistaat Betriebe bei Investitionen unterstützen und Neugründungen erleichtern. Darüber hinaus will Kaniber die Förderung der Dorferneuerung verbessern, um die Innenentwicklung in den Ortskernen voranzubringen. Künftig erhalten Kommunen bis zu 80 Prozent Förderung, wenn sie leer stehende Gebäude modernisieren, instand setzen oder abbrechen, um die Grundstücke für eine Wiederbebauung bereitzustellen.

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Darum geht es auch in Horgau. Denn das „Herzstück“ wird von der Gemeinde das leer stehende Gebäude an der Augsburger Straße 2a pachten. Für die Sanierung könnte die Kommune im Rahmen der Dorferneuerung einen Zuschuss bekommen. Deshalb befasst sich der Vorstand der Dorferneuerung am Montag, 25. Juni, in einer öffentlichen Sitzung mit dem Thema.

Die Genossenschaft „Herzstück“ hat kürzlich das 100. Mitglied begrüßt und möchte Ende des Jahres ihr Geschäft eröffnen. Nicht nur die Gemeinde, auch die Genossenschaft könnte Geld aus der Initiative des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege und der Bayerischen Verwaltung für Ländliche Entwicklung bekommen. „Es schaut gut aus“, sagt Dördelmann. „Das Herzstück könnte ein Vorzeigeprojekt für Schwaben werden.“ (manu)

des Dorferneuerungsvorstands am Montag, 25. Juni, 19 Uhr im Sitzungssal (Anbau der Schule)

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