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Gemeinderat

15.06.2018

Der Kindergarten soll größer werden

Für Kita und Ortsmitte ändert Bonstetten den Flächennutzungsplan

Für die Erweiterung der Kindertagesstätte und die vorgesehenen Neuplanungen im Zentrum Bonstettens soll der Flächennutzungsplan der Gemeinde geändert werden. „Ziel ist primär, Baurecht für die Vergrößerung des Kindergartens zu bekommen“, begründete Fachmann Gerd Sahlender diesen Schritt in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Wesentliche Bestandteile in der Mitte sollen als Mischgebiete angelegt werden, um eine Entwicklung in mehreren Richtungen zu ermöglichen. Der Plan soll dann nochmals öffentlich ausgelegt werden.

Das waren weitere Themender Sitzung

Spuren hinterließen die vergangenen Unwettertage nicht nur vor der Haustür, sondern auch im Rathaussaal. Aufgrund der Überschwemmungsschäden in der Gemeinde ergriff Leo Kränzle für die Grünen-Fraktion das Wort und gab einen Antrag „auf effiziente Sanierungsplanung am bestehenden Abwasserkanalnetz“ bekannt. Er stellte dabei mithilfe eines Rohrquerschnitts anschaulich dar, wie schnell sich die Leitungen bei Stark-regen füllen und bei einer Rohrverjüngung sogar aufstauen könnten. Kränzle ging außerdem auf die durchgeführte Videobefahrung des Netzes ein, was laut Bürgermeister Anton Gleich auf Initiative des Gemeindeoberhauptes zurückzuführen sei. Die Grünen verlangen einen „umfassenden“ Zustandsbericht über das gesamte Kanalnetz. Gleich hat stets beteuert, dass „unsere Kanäle in Ordnung sind“.

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Ein leichteres Thema stellte dann das vom Bürgermeister präsentierte Ferienprogramm dar, das seinen Erkenntnissen zufolge gut ankommt. Das Angebot verheißt einen interessanten Sommer, unter anderem mit Ausflügen mit dem Jäger durch den Wald, zum Klettern nach Schloss Scherneck, Bogen- und Blasrohrschießen, Zauberei sowie „Dance for Kids“. Die Maßnahme wird von Gemeinderätin Ursula Puschak betreut, die sich als Lehrerin ja mit Kindern und Jugendlichen auskennt. Der Bürgermeister lobte auch das Engagement der beteiligten Vereine und Organisationen. „Das ist enorm, was da von denen zusammengetragen wurde“, freute sich Gleich und ging auf einzelne Ausgabenposten ein. Zuschüsse für Busfahrten und Spielmobil, das gemeinsam mit dem Nachbarort Adelsried genutzt wird, belaufen sich auf knapp 700 Euro. Dazu kommen etwa 150 Euro für Versicherungen sowie 250 Euro für die Erstellung des Informations-Flyers.

Wohl ganz andere Aktivitäten hatten die Grünen Leo Kränzle und Gertrud Wagner bei ihrer Anfrage nach der Auslastung des Raumes an der Hasenbergstraße im Sinn. Dieser soll wie berichtet nach Fertigstellung des neuen Mehrzweckgebäudes an der Hauptstraße künftig anderen Zwecken dienen. Die beiden Ratsmitglieder wollen nun detailliert wissen, wie gefragt der erst 2011 neu errichtete Bürgersaal im vergangenen Jahr war. Beide hatten sich für eine Beibehaltung des Standorts eingesetzt. (güs)

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