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Der Klimawandel fordert uns als Eltern heraus

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Kommentar Von Angela David
19.09.2019

Der Klimawandel beschäftigt auch die Kindern. Und sie fordern ein radikales Umdenken.

Warum darf ich nicht zur Demo gehen? Warum fahren wir eigentlich einen SUV? Müssen wir unbedingt nach Kreta fliegen? Wieso nimmst du schon wieder eine Plastiktüte für das Gemüse? Und wann genau werden eigentlich die Eiskappen alle geschmolzen sein?

Unsere Kinder fordern uns derzeit heraus. Klar, auch wir fanden in den 1980-er Jahren Greenpeace toll, waren gegen Atomkraft und trennten unsere Alufolie und unser Altglas peinlich genau. Aber wir waren schon Studenten, als wir auf unsere erste Demo gingen und haben nicht schon mit 14 so vehement das gefordert, was unsere Kinder jetzt wollen: ein radikales Umdenken. Und Antworten auf viele Fragen, die wir oftmals ja selbst nicht haben.

Alles wird auf den Prüfstand gestellt

Selten wurde an den Tischen so politisch diskutiert wie jetzt. Es ist großartig zu sehen, wie die Kinder sich Gedanken machen und sich so stark machen für die Klimawende. Aber das bedeutet eben auch, dass genau an diesem Tisch darüber diskutiert wird, was wir ganz konkret für eine bessere Zukunft tun können. Die Einkaufsgewohnheiten, die Reisen und die Zusammensetzung des Hausmülls – nichts, was nicht auf den Prüfstand gestellt wird. Die Kinder fordern die Eltern heraus und das ist etwas Gutes.

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20.09.2019

Leider ist das Thema Klima zur Religion mutiert. Anderst denkende Wissenschaftler und Forscher kommen in diesem Land nicht mehr zu Wort. Aber das ist politisch so gewünscht.

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20.09.2019

Freie und gute Medien würden das von sich aus machen !

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