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Der Notdurft-Notstand ist eine Steil-Vorlage für die Narren

Der Notdurft-Notstand ist eine Steil-Vorlage für die Narren
Kommentar Von Christoph Frey
07.02.2020

Verrammelte Toiletten, Schulausfälle und Dixie-Klos mitten in der Stadt: Gersthofen übertrifft sich selbst. Für die Narren der Kol-La ein gefundenes Fressen.

Gersthofen war ja noch nie verlegen um Vorlagen, die es seinen Spaßmachern von der Kol-La lieferte. Genau zum 50. Geburtstag der Narrenshow aber hat die Stadt sich selbst übertroffen und den Biesel-Notstand ausgerufen. Toiletten verrammelt und Schule geschlossen – Respekt, darauf muss man erst einmal kommen.

Sogar die Polizei zieht mit und geht im Rathaus austreten. Gut, dass es in der neuen Inspektion keine richtigen Zellen mehr geben soll. Denn es wäre ja nicht auszudenken, wenn den Beamten beim Toilettengang ein Insasse entwischt und sich kurzerhand in die Büsche schlägt. Wobei – in Gersthofen ist das in diesen Tagen vermutlich keine so gute Idee.

Da hätte der Spaß dann endgültig ein Loch, das in der Ballonstadt aber neuerdings Potenzialfläche heißt, weil in Gersthofen ja nichts mehr ist, wie es ist. Sogar ihr Festgeldkonto wollen die Dagoberts vom Lech jetzt plündern und – man wagt es kaum zu schreiben – am Ende auch noch Schulden machen. Jetzt also ist guter Rat teuer und der könnte ausgerechnet in besagter Potenzialfläche stecken, die – als sie noch Loch hieß – lange Zeit von einer einsamen Mobiltoilette geziert wurde. Inzwischen ist das Klohäuschen weg – dabei wäre es genau jetzt eine ausgezeichnete Geschäftsidee.

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