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Landkreis Augsburg

29.11.2019

Der SV Cosmos Aystetten marschiert in die richtige Richtung

Der SV Cosmos Aystetten befindet sich auf dem besten Weg zurück in die Landesliga: Von links Torjäger Robert Markovic-Mandic, Maximilian Klotz, Niklas Kratzer, Florian Britsch und Fabian Krug, der in 20 Spielen keine Sekunde gefehlt hat. 
Bild: Oliver Reiser

Plus Fußball-Bezirksliga: Aystetten ist auf dem besten Weg zurück in die Landesliga. Unsere Sportredaktion hat die Vorrunde ganz genau angeschaut und Schulnoten für die Vereine im Augsburger Land vergeben.

Das Fußballjahr 2019 ist vorbei. Die Kicker haben sich in die Winterpause verabschiedet. Zeit für unser Redaktion, die Mannschaften und das von ihnen Geleistete unter die Lupe zu nehmen. Den Anfang machen die fünf Bezirksligisten SC Altenmünster, SV Cosmos Aystetten, TSV Gersthofen, TSV Meitingen und TSV Neusäß.

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SC Altenmünster

  • Punkte/Tore: 26 Punkte aus 19 Spielen sind aus sieben Siege, fünf Unentschieden und sieben Niederlagen entsprungen. Mit 27 Gegentreffern liegt man hinter dem SC Bubesheim (19), dem TSV Hollenbach (20), TSV Gersthofen und FC Stätzling (je 26) auf Rang fünf. Der Wurm steckt im Sturm: Lediglich 26 Tore hat der SCA geschossen. Nur der TSV Rain II (20) hat weniger erzielt. Selbst Schlusslicht SV Holzkirchen hat 27 Mal getroffen.
  • Zuschauer: 187 kamen im Schnitt an den Hennhofer Weg, Rekordbesuch gab es beim Derby gegen den TSV Wertingen (305).
  • Höchster Saisonsieg: 4:0 gegen den TSV Wertingen.
  • Höchste Niederlage: 0:4 gegen den SC Bubesheim.
  • Torschützen: Mit acht Treffern führt Aldin Kahrimanovic die interne Torschützenliste an. Mit Abstand folgen Dominik Osterhoff (4) und Patrick Pecher (3).
  • Dauerbrenner: Nur Manfred Glenk hat alle 19 Spiele mitgemacht. Mit jeweils 18 Einsätzen folgen Spielertrainer Peter Ferme und der aus der A-Klasse gekommene Dominik Saule. Insgesamt wurden 25 Spieler eingesetzt, darunter auch je einmal die „Oldies“ Fabian Herdin und Florian Seizmeier (beide 37).
  • Fazit: Der SCA hat mehr erreicht, als man der Mannschaft nach den Abgängen von Fahad Barakzaie und Sergej Scheifel zugetraut hat. In den letzten neun Spielen musste man nur noch eine Niederlage hinnehmen. Dennoch: Zum Relegationsplatz sind es nur vier Zähler. In einer Kategorie aber ist der SCA spitze: Mit 61 Gelben, sechs Gelb-Roten und zwei Roten Karten steht man in der Liste der Bösen Buben ganz oben.
  • Note 3.

SC Cosmos Aystetten

  • Punkte/Tore: 33 Punkte aus 20 Spielen – Spitze! 52 Treffer erzielt – Spitze! 19 Gegentreffer – Platz zwei hinter dem SV Türkgücü Königsbrunn (14). Der SV Cosmos ist in der Bezirksliga Süd das Maß aller Dinge und steht zurecht mit zwölf Punkten Vorsprung auf Platz eins. Bei 16 Siegen gab es zwei Unentschieden und zwei Niederlagen.
  • Zuschauer: Im Schnitt kamen 128. Nur der TSV Bobingen (105), Türkgücü Königsbrunn (99) und die Augsburger Vereine TSV Haunstetten (95) und TG Viktoria (74) haben weniger. Die meisten wurden beim Derby gegen den TSV Neusäß (185) und beim Spitzenspiel gegen den TV Erkheim (165) gezählt.
  • Höchster Saisonsieg: 8:3 beim TV Bad Grönenbach, 5:0 gegen den TSV Friedberg.
  • Höchste Niederlage: 0:2 beim TSV Bobingen.
  • Torschützen: Mit 17 Treffern führt Robert Markovic-Mandic die Torschützenliste der Bezirksliga Süd an. Mannschaftsintern liegen Maximilian Drechsler (8) und Maximilian Köhler (4) hinter ihm. Es folgen zwölf weitere Torschützen. So viele kann keine andere Mannschaft aufweisen.
  • Dauerbrenner: Fabian Krug hat in 20 Spielen keine einzige Minute verpasst. Auch Robert-Markovic Mandic war in allen 20 Partien im Einsatz. Auf 19 Spiele brachte es Benedikt Schmoll, Maximilian Drechsler auf 18. Insgesamt hat Trainer Marco Löring 20 Spieler eingesetzt.
  • Fazit: Nach holprigem Saisonstart haben die Cosmonauten nach dem Abstieg das Siegen wieder gelernt. So richtig durchgestartet ist man nach der zweiten Saisonniederlage beim TSV Bobingen. Seitdem gab es elf Siege am Stück.
  • Note: 1,5.

TSV Gersthofen

  • Punkte/Tore: 39 Punkte aus 20 Spielen. Elf Siegen stehen sechs Unentschieden und drei Niederlagen entgegen. Die letzte datiert vom 13. September (0:2 gegen den SC Bubesheim), seitdem ist man elf Mal in Folge ungeschlagen geblieben. Mit 40:26 Toren bewegt man jeweils im oberen Bereich. Ebenso bei den Gelben-Karten (60). Nur der SC Altenmünster (61) hat mehr kassiert.
  • Zuschauer: Im Schnitt kamen 206 Besucher zu den Heimspielen, die überwiegend am Freitagabend stattfanden. Die meisten konnten zum Spitzenspiel gegen den TSV Meitingen (457) begrüßt werden.
  • Höchster Saisonsieg: 3:0 gegen den FC Stätzling.
  • Höchste Niederlage: Jweils 0:2 gegen den SC Bubesheim und den FC Günzburg.
  • Torschützen: Es gibt keinen herausragenden Torjäger. Die 40 Treffer verteilen sich auf zwölf Spieler. Ferkan Secgin (9) und Nico baumeister (8) führen vor Youngster Ibrahim Neziri und Oldie Rudi Kine (je 4).
  • Dauerbrenner: Okan Yavuz hat alle 20 Spiele mit allen 1700 Spielminuten absolviert. Mit jeweils 19 Einsätzen folgen Florian Gai, Andreas Durner, Rudi Kine und Sebastian Lux. Insgesamt hat das Trainerduo Florian Fischer und Mario Schmidt 24 Akteure eingesetzt.
  • Fazit: Nach Stotterstart und einem kurzen Durchhänger Ende August/Anfang September darf der TSV jetzt mit 39 Zählern als Spitzenreiter überwintern. Das ist trügerisch, denn die Verfolger SC Bubesheim (36) und TSV Meitingen (33) haben zwei beziehungsweise ein Spiel weniger absolviert.
  • Note: 2.

TSV Meitingen

  • Punkte/Tore: 33 Punkte aus 19 Spielen. Neun Siegen stehen sechs Unentschieden und vier Niederlagen gegenüber. Mit 47 Toren hat der TSV die meisten Treffer in der Liga erzielt. Mit 29 Gegentoren liegt man auf Rang fünf.
  • Zuschauer: Mit 261 Besuchern im Schnitt ist der TSV Meitingen Zuschauerkrösus der Liga. Rekordbesuch wurde mit 380 Schaulustigen gegen den TSV Wertingen verzeichnet. 370 waren es gegen den TSV Gersthofen.
  • Höchster Saisonsieg: Jeweils 5:0 beim den FC Günzburg und im Heimspiel gegen den TSV Aindling.
  • Höchste Niederlage: Jeweils 1:3 beim TSV Gersthofen und zuhause gegen den FC Stätzling.
  • Torschützen: Heimkehrer Denis Buja (32) trifft wie in besten Tagen, hat bereits 14 Mal eingenetzt. Mateo Duvnjak brachte aus auf zehn Tore. Arthur Fichtner folgt mit sechs verwandelten Elfmetern gemeinsam mit Alexander Heider auf Rang drei.
  • Dauerbrenner: Die Mannschaft des TSV Meitingen besitzt einen harten Kern. Mit Mateo Duvnjak, der keine einzige Minute gefehlt hat, Denis Buja und Alexander Heider haben gleich drei Spieler alle 19 Begegnungen absolviert. 18 Mal waren Daniel Wagner, Johannes Nießner, Arthur Fichtner und Florian Heiß im Einsatz. Insgesamt hat Trainer Pavlos Mavros 23 Kicker eingesetzt.
  • Fazit: Obwohl der TSV Meitingen auf Platz drei steht, hat die Mannschaft einmal mehr ihre individuellen Qualitäten nicht auf den Rasen gebracht. Das lässt für die Rückrunde hoffen.
  • Note: 3,5.

TSV Neusäß

  • Punkte/Tore: Lediglich 14 Punkte konnten aus 19 Spielen ergattert werden. Magere zwölf Törchen wurden erzielt, dafür hat es hinten 74 Mal eingeschlagen – kein Wunder, dass der Aufsteiger nur drei Siege und fünf Unentschieden verbuchen konnte, aber elf Niederlagen hinnehmen musste.
  • Zuschauer: 137 Besucher wurden durchschnittlich im Lohwaldstadion gezählt. Die meisten kamen zum Auftaktspiel gegen den Nachbarn SV Cosmos Aystetten (380).
  • Höchster Saisonsieg: 4:2 gegen den SV Stöttwang.
  • Höchste Niederlage: 0:5 beim TV Erkheim.
  • Torschützen: Emanuel Blenk, Florian Sedlak, Tobias Müller und Akif Dogan haben je zwei Treffer erzielt.
  • Dauerbrenner: Kein einziger Spieler war in allen Spielen dabei. Auf jeweils 18 Einsätze kommen Benedikt Gerstmeier, Akif Dogan und Tobias Müller. Insgesamt musste Trainer Charly Pecher auf 26 Spieler zurückgreifen.
  • Fazit: Der Einstieg in die höhere Liga, die für viele Spieler Neuland bedeutete, wurde durch immenses Verletzungspech erschwert, das sich durch die gesamte Vorrunde zog. Vor allem im Sturm herrschte nur ein laues Lüftchen. Sieben Punkte beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz, deren acht auf das rettende Ufer.
  • Note: 5.
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