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Der Standort der Ambrosia an der B2 ist problematisch

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Kommentar Von Christoph Frey
13.09.2019

Die Gefahr durch die wuchernde Ambrosia wächst.

Nektar und Ambrosia: Die Götternahrung aus der griechischen Sagenwelt wird in der rauen Wirklichkeit von heute eher zu Hektar voller Ambrosia und damit zur Horrorvorstellung vieler Allergiker. Betroffene können Asthma davontragen, wenn sie mit den hoch aggressiven Pollen in Berührung kommen, die fünfmal so stark wie Gräser- oder Birkenpollen wirken. In den USA wird Ambrosia für einen Großteil der allergischen Leiden verantwortlich gemacht, Kanada hat die jährlichen Folgekosten von Ambrosiaallergien auf 50 Millionen Euro veranschlagt.

In Europa ist der Kampf gegen die Allergiepflanze in manchen Ländern schon verloren, sagen Wissenschaftler. Und dass er in Bayern gewonnen werden kann, ist noch lange nicht gesagt. Deshalb ist von höchstem Interesse, was sich an der B2 abspielt. Dort wird ausprobiert, wie die Pflanzen bekämpft werden können.

Bestände im eigenen Garten ausrupfen

Schon lange hat die Staatsregierung die Bevölkerung aufgerufen, mitzumachen beim Kampf gegen Ambrosia und kleinere Bestände im eigenen Garten selbst auszurupfen. Wie sie dort hinkommen? Zum Beispiel, indem die Samen im Profil von Autoreifen reisen. Auch deshalb ist das Ambrosia-Vorkommen an der viel befahrenen B2 so problematisch.

Lesen Sie zu den aktuellen Versuchen auch unseren Artikel: Stoppen Stromstöße gefährliche Pflanzen an der B2?

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