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Spatenstich im Kloster Holzen

31.05.2011

Der Westhof wird umgestaltet

Erster Spatenstich für die Umgestaltung des Westhofs in Kloster Holzen mit (von link) Martin Burkhart, Baudirektor Ludger Klinge, Bürgermeister Manfred Brummer, Landtagsabgeordnetem Georg Winter, Präsident Johann Huber vom Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben und Architekt Ulli Sommersberger.
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Erster Spatenstich für die Umgestaltung des Westhofs in Kloster Holzen mit (von link) Martin Burkhart, Baudirektor Ludger Klinge, Bürgermeister Manfred Brummer, Landtagsabgeordnetem Georg Winter, Präsident Johann Huber vom Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben und Architekt Ulli Sommersberger.
Bild: Fotos: Marcus Merk

In Kloster Holzen wird für über 630.000 Euro der westliche Innenhof umgestaltet und ein Festplatz errichtet.

Vor etwa vier Jahren begannen die Überlegungen, wie man die Anlage Kloster Holzen erhalten könnte. Das Motto „durch beleben bewahren“ wurde ersonnen. Gästezimmer, Veranstaltungen, Tagungen gehören ebenso zu diesem Konzept wie das neueste Projekt, für das am Montagvormittag der erste Spatenstich erfolgte: die Umgestaltung des Westhofes am Kloster sowie die Errichtung eines Festplatzes am Parkplatz Nord.

Johann Huber, Präsident des Amts für ländliche Entwicklung Schwaben, unterstrich die Bedeutung der beiden Vorhaben: Mit ihnen werde das Kloster für die Öffentlichkeit zu einem kulturellen und gemeinschaftlichen Begegnungsort in der Region aufgewertet. Die Gesamtkosten betragen laut Huber 630500 Euro. Davon steuert sein Amt aus den Mitteln der Dorferneuerung 237000 Euro bei.

„Mit der Maßnahme hier in Kloster Holzen begleiten und fördern wir einmal mehr eine zukunftsweisende dörfliche Entwicklung“, betonte der Präsident und machte gleichzeitig deutlich, welch wichtiges und erfolgreiches Instrument bayerischer Strukturpolitik die Dorferneuerung sei. Huber bat die Politik auch weiterhin um Unterstützung, damit sein Amt solche Projekte im ländlichen Raum anschieben könne. Denn so kleine Gemeinden wie Allmannshofen könnten das nicht alleine schultern. Zudem stellten diese Vorhaben auch ein Konjunkturprogramm für die heimische Wirtschaft dar.

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Huber lobte nicht nur den Mut der Gemeinde Allmannshofen das Projekt anzugehen, sondern auch die Zusammenarbeit mit dem Dominikus-Ringeisen-Werk, das als Eigentümer hier den Weg für eine sinnvolle Entwicklung bereite.

Bisher ist die Infrastruktur nur provisorisch

Auch Allmannshofens Bürgermeister Manfred Brummer, der alle zum ersten Spatenstich begrüßt hatte, sprach von einer guten und harmonischen Zusammenarbeit mit dem Dominikus-Ringeisen-Werk, mit dem man gemeinsam Lösungen erarbeite. Brummer ließ keine Zweifel daran, wie wichtig für die Gemeinde ein richtiger Festplatz mit kompletter Erschließung sei und der im Westhof geplante Platz für kulturelle Veranstaltungen, Flohmärkte und ähnliches. Bisher gebe es nur eine provisorische Infrastruktur um beispielsweise den bekannten Johannimarkt durchzuführen. Brummer dankte allen für ihre Unterstützung und betonte: „Es ist wichtig für die Region, dass Kloster Holzen gestärkt wird.“

Auch Martin Burkhart, Filialleiter des Dominikus-Ringeisen-Werks in Kloster Holzen, sprach von einer „Stärkung des Klosters als Begegnungsort für die Bürger“. Er gab einen kurzen Abriss der Geschichte der in den Jahren 1696 bis 1710 errichteten Klosteranlage, die man nun für die Region öffnen wolle um sie zu beleben.

Ein „schöner Fleck Erde“ sei das Kloster Holzen, sagte Landtagsabgeordneter Georg Winter und freute sich, dass der Freistaat mit dazu beitragen könne, diese „großartige Anlage“ mit Leben zu erfüllen. Er werde weiterhin für den ländlichen Raum kämpfen und darauf achten, dass er intensiv gefördert werde, versprach Winter. Bayern bestehe schließlich nicht nur aus der Hauptstadt München.

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