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Kirche

11.06.2019

Der große Tag in Ustersbach rückt näher

Stehempfang und Begegnung Weihbischof Wörner und Diakon Diminik Loy mit Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Sabine Gaßner und Kirchenpflegerin Alexandra Kast.
Bild: Annemarie Wiedemann

Gläubige feiern im Vorfeld der Primiz von Diakon Dominik Loy ein Pontifikalamt mit dem Weihbischof

Als Hinführung auf Priesterweihe und Primiz von Diakon Dominik Loy und als seltenes Ereignis in einer Pfarrei, feierte Ustersbach ein Pontifikalamt mit Weihbischof Florian Wörner. Mit dabei war Marcel Frölich, ehemals Kaplan in Dinkelscherben und jetzt Ordensseelsorger der Elisabethinnen in Dillingen. Beim Gottesdienst bemerkte der Diakon schmunzelnd, als sich das Evangeliar schwer öffnen ließ, bevor er es verkündigen konnte: „Das Wort Gottes ist gut verschlossen.“

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Die Predigtgedanken „Der Priester als Beter“ verdeutlichte Wörner in den Bildern der Erinnerung an seinen Spiritual im Priesterseminar, der regelmäßig mit dem Brevier betend durch den Garten ging. Die 150 Psalmen als Gebetbuch der Kirche umfassen alle Befindlichkeiten des Lebens.

Sie sind Nahrung und Sammlung, um offen zu sein für den Geist und die Fragen Gottes an uns: „Wo bist du Mensch und wo ist dein Bruder“. Damit verdeutlichte der Weihbischof „ohne das Gebet stirbt der Glaube“, denn er fordere Stellungnahme und Hüter unserer Mitmenschen zu sein; das gelte für alle Christen und den Priester in besonderer Weise.

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Ein Stehempfang ermöglichte den Gläubigen, mit ihrem ehemaligen Seelsorger Weihbischof Wörner und dem Weihekandidaten aus ihrer Mitte ins Gespräch zu kommen. Die Vorbereitungen auf die Priesterweihe und Primiz werden von der Pfarrgemeinde mitgetragen.

Vor mehr als 50 Jahren war die letzte Primiz in Ustersbach: 1963 von Joseph Kastner, er wurde Mönch der Abtei Ettal und Pfarrer Edmund Gleich 1966. Beide Priester sind bereits verstorben.

Mit großem Engagement wird nun der künftige Priester in den Vorbereitungen von seiner Pfarrgemeinde unterstützt, um es zu einem Ereignis für den Ort und die Gläubigen der umliegenden Gemeinde, sowie als einladende Kirche zu gestalten.

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