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Kommunalwahl

20.04.2019

Der nächste Kandidat steht bereit

Andreas Weißenbrunner will 2020 als Bürgermeister ins Kutzenhausener Rathaus einziehen. In der Kommunalpolitik setzt er auf eine Weichenstellung, damit der Ort auch in Zukunft eine Wohlfühlgemeinde bleibt.
Bild: Siegfried P. Rupprecht

Andreas Weißenbrunner von den Freien Wählern in Rommelsried will Bürgermeister in Kutzenhausen werden

Es gibt einen weiteren Kandidaten für das Bürgermeisteramt in Kutzenhausen. Neben Gregor Winkler von der neu gegründeten Vereinigung Miteinander umdenken will auch Andreas Weißenbrunner von den Freien Wählern in Rommelsried antreten. Zuvor muss er von seiner Partei allerdings noch offiziell nominiert werden. Dies soll voraussichtlich im Herbst geschehen.

Als Grund für seine Kandidatur gibt er an, dass er als Bürgermeister wichtige kommunalpolitische Dinge voranbringen und sich als Ideengeber kreativ einbringen wolle. „Zudem bin ich gerne in Kontakt mit Menschen“, sagt er. „Die Bürger können von mir eine offene und ehrliche Politik erwarten, die alle Ortsteile und Menschen mitnimmt.“

Nach Weißenbrunners Worten brauche es für die bevorstehenden Gemeindeaufgaben einen dynamischen, geradlinigen und menschlichen Bürgermeister mit kommunaler Führungserfahrung und Fachkompetenz, der zielstrebig aber auch nachhaltig und mit Weitblick handele. „Als unabhängiger Kandidat bringe ich einen unvoreingenommenen und neutralen Blick von außen mit“, verdeutlicht er.

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Gleichzeitig macht er aufmerksam, dass die vom Gemeinderat bereits angefangenen Themen wie Feuerwehrhaus Kutzenhausen, Hochwasserschutz, Freibad und Kindergartenkrippe von ihm zeitnah zu Ende gebracht würden. Außerdem will Weißenbrunner für „eine Weichenstellung“ stehen: Diese soll gemeinsam mit den Bürgern erfolgen. Ziel sei es, Kutzenhausen als eine Gemeinde mit Wohlfühlgarantie aufzustellen. In seiner Amtszeit will er Themen gemeinsam angehen und Hand in Hand arbeiten, so der Bürgermeisterkandidat.

Andreas Weißenbrunner ist 35 Jahre alt und wuchs in Diedorf-Oggenhof auf. Seit 2015 lebt er in Rommelsried. Zur Familie gehören Frau Jennifer, die bei der Regierung von Schwaben als Juristin angestellt ist, die vierjährige Tochter Luisa und der einjährige Sohn Elias.

Beruflich absolvierte er eine Ausbildung zum Gärtner mit Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau. Es folgte ein Studium an der Landesanstalt für Wein- und Gartenbau in Veitshöchheim. Danach machte er sich mit einer Firma für Garten- und Landschaftsbau selbstständig.

Seit sieben Jahren arbeitet Weißenbrunner am Landratsamt Augsburg und ist dort seit vier Jahren Leiter der Gruppe Infrastrukturelles Gebäudemanagement. Mit seinen 30 Mitarbeitern kümmert er sich um den Unterhalt der 38 landkreiseigenen Liegenschaften wie Gymnasien, Realschulen, Sportanlagen, Schwimmbäder und Verwaltungsgebäude. In seiner Freizeit ist er gerne in der Natur unterwegs, wandert und klettert. Als Mitglied des Prüfungsausschusses Garten- und Landschaftsbau und der Feuerwehr engagiert er sich zudem ehrenamtlich.

Auf seine Standpunkte und Ziele als Bürgermeisterkandidat angesprochen, nennt er die nachhaltige Gestaltung der Gemeinde durch gleichberechtigte Förderung und Entwicklung aller Ortsteile sowie eine nachvollziehbare Entscheidungsfindung. Ihm schwebt eine Gemeinde für alle Generationen vor und ein starkes Miteinander aller örtlichen Gruppierungen. Weitere wichtige Themen sind für ihn eine solide Finanzwirtschaft, vorausschauendes Planen und sinnvolles Priorisieren.

Für die kommenden Monate hat sich der Bürgermeisterkandidat viel vorgenommen. „Ich möchte die Vorstellungen von Kutzenhausen und seinen Ortsteilen durch intensive Gespräche mit Bürgern, Gemeinderäten und Unternehmern noch besser kennenlernen“, sagt er. In erster Linie wolle er zuhören, um ein Verständnis für die Gegebenheiten vor Ort zu bekommen. Zudem soll es Ende des Jahres eine sogenannte „Zuhör-Tour“ durch die Ortsteile geben, sagt Weißenbrunner.

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