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Ustersbach

10.01.2019

Der neue Bürgermeister von Ustersbach legt Amtseid ab

Willi Reiter (rechts) leistet vor Gemeinderatsmitglied Matthias Spennesberger den Amtseid ab.
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Willi Reiter (rechts) leistet vor Gemeinderatsmitglied Matthias Spennesberger den Amtseid ab.
Bild: Siegfried P. Rupprecht

Willi Reiters erste Amtszeit hat begonnen. Warum sie gleich siebeneinhalb Jahre dauern soll.

Der Führungswechsel ist vollzogen: Willi Reiter wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung als neuer Bürgermeister der Gemeinde Ustersbach und Nachfolger von Maximilian Stumböck vereidigt. Reiter wurde im Herbst als Kandidat der CSU/Bürgerliste (BL) mit 52,27 Prozent der Stimmen zum neuen Gemeindeoberhaupt gewählt. Sein Gegenkandidat war Richard Link.

Für den neuen Bürgermeister ist die Arbeit des Gemeinderats nichts Neues

Notwendig wurde der Wechsel an der Gemeindespitze durch den Rückzug von Maximilian Stumböck zum Jahresende 2018. Nach eigenen Angaben will Stumböck wieder verstärkt in seinem ursprünglichen Beruf als wissenschaftlicher Geograf tätig sein.

Das neue Gemeindeoberhaupt bleibt rund siebeneinhalb Jahre im Amt. Dementsprechend wird 2020 in Ustersbach nur ein neuer Gemeinderat gewählt. Erst 2026 geht dort dann wieder die übliche parallele Wahl von Gemeinderat und Bürgermeister über die Bühne.

Für den neuen Bürgermeister ist die Arbeit des Gemeinderats nichts Neues. Willi Reiter gehörte dem Gremium bereits von 2002 bis 2014 an und war als Zweiter Bürgermeister tätig. Nach eigenen Worten tritt er das neue Amt mit großer Vorfreude, aber auch mit dem nötigen Respekt an. „Ich widme mich dieser Aufgabe mit ganzen Kräften und trage meinen Teil dazu bei, unser Dorf weiter voranzubringen“, betonte er.

„Kommunalpolitik ist nicht nur Politik im Kleinen, sie hat vielmehr ein großes Gewicht“

Gleichzeitig bitte er bereits jetzt um Geduld und Verständnis, wenn nicht alle Termine und gewünschten Gespräche gleich in den ersten Tagen seines Amtsantritts stattfinden können.

Für die zukünftigen Aufgaben wünsche er sich eine gute, sachliche und vor allem konstruktive Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat, der Verwaltung, dem Bauhof, den Vereinen und Institutionen sowie allen Mitbürgern. „Kommunalpolitik ist nicht nur Politik im Kleinen, sie hat vielmehr ein großes Gewicht“, verdeutlichte er. „Sie bedeutet Verantwortungsgefühl, Einsatzwillen und Augenmaß zugleich.“

Die Vereidigung des neu gewählten Bürgermeisters erfolgte durch Gemeinderatsmitglied Matthias Spennesberger. Das hatte mit dem Gesetz über die kommunale Wahlbeamte (KWBG) zu tun. Dort ist geregelt, dass den Eid des Bürgermeisters das älteste anwesende Gremiumsmitglied abnimmt.

Der neue Bürgermeister steht vor viel größeren Herausforderungen

Das bisherige Gemeindeoberhaupt Maximilian Stumböck übergab Reiter schmunzelnd noch die „letzten Insignien“, unter anderem ein Emailleschild mit dem bayerischen Wappen und der Aufschrift „Haus des 1. Bürgermeisters“. Er wünschte seinem Nachfolger bei den Entscheidungen stets eine glückliche Hand. „Willi Reiter steht vor viel größeren Herausforderungen, als ich sie damals vorgefunden habe“, meinte Stumböck. Als Beispiele dafür nannte er die Themen Kindergarten und Feuerwehr.

Punkt 19.40 Uhr war es dann so weit: Willi Reiter eröffnete die erste öffentliche Sitzung des Gemeinderats unter seiner Führung. Auf der Tagesordnung standen unter anderem ein Bauantrag und Bauleitplanungen der Gemeinden Kutzenhausen und Fischach.

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