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Zusmarshausen

22.01.2019

Dickes Lob für Ehrenamtliche in Zusmarshausen 

Bürgermeister Bernhard Uhl (links) ehrt die Mitglieder der BRK-Schnelleinsatzgruppe für ihren Einsatz mit der Bürgermedaille. 

Die Marktgemeinde Zusmarshausen bedankt sich für die Arbeit der Sanitäter. Doch nicht nur sie werden beim Neujahrsempfang geehrt.

Mit einem fulminanten Begleitprogramm ist die Marktgemeinde beim Neujahrsempfang der Kommune in die kommenden Monate gestartet. Dabei wurden mehrere Einwohner für ihr Engagement zugunsten der Gemeinschaft geehrt und der langjährige wie hartnäckige Kommunalpolitiker Walter Aumann zum Ehrenbürger ernannt. Redner der feierlichen Veranstaltung im Festsaal St. Albert mit fast 400 Gästen betonten immer wieder die Bedeutung des Ehrenamtes.

Professor hält Gastvortrag zur ewigen Jugend

Der Langenreichener Liebert hielt es für eine Selbstverständlichkeit, dass solches Wirken angemessen gewürdigt werde. Und meinte damit auch etwa die knapp 20 Mitglieder der BRK-Schnelleinsatzgruppe. Die „Sanis“, die für einen unermüdlichen Einsatz sieben Tage die Woche stehen, wurden von Bürgermeister Bernhard Uhl auf die festlich geschmückte Bühne gebeten und mit der Bürgermedaille geehrt. Damit ausgezeichnet wurden zudem Hermann Stöckle (Gabelbach) sowie Gertrud Süßmilch und Walter Endres (Steinekirch). Motto: „Zusmarshausen sagt Danke.“ Bedanken konnten sich die begeisterten Besucher auch beim Rathauschef, der an diesem Nachmittag mit zahlreichen Einlagen wie Interviews und launigen Anmoderationen Unterhaltung pur bot. Das konnte ausgerechnet auch für das eher nüchterne Thema vom „Traum der ewigen Jugend“ gelten, zu dem Professor Heinrich Leonhardt von der Ludwig-Maximilians-Universität München einiges vorzutragen wusste. „Die Sehnsucht danach ist wohl so alt wie die Menschheit selbst“, leitete der Biomediziner und Wissenschaftler die Aufmerksamkeit auf zahlreiche, oft vergebliche Versuche in der Forschung, das irdische Dasein zu strecken.

Doch selbst die lebensverlängernde Pille, die der Gastredner schmunzelnd dem überraschten Bürgermeister schenkte, kann seinen Worten nach kaum ersetzen, was es im Gegensatz zu sündhaft teurer Chemie völlig umsonst geben würde: Gesunde Lebensführung mit reduzierter Kalorienaufnahme und sehr viel Bewegung.

Bei Letzterem vor allem konnte sich der 57 Jahre alte, bewegungshungrige Tanzsportler Bernhard Uhl auf der sicheren Seite wähnen. Den professoralen Hinweis auf das „wunderschöne Zusmarshausen mit seinem wunderbaren Gemeinsinn“, das sich in dieser Hinsicht positiv auswirken könne, dürfte bei den Zussern im Publikum angekommen sein.

Walter Aumann wird zum Ehrenbürger in Zusmarshausen

„Sie sind ein Pionier dieses Schaffens“, bezeichnete der stellvertretende Landrat Heinz Liebert den später unter großem Beifall ausgezeichneten Walter Aumann. Der gebürtige Münchner habe ein großes Herz für die Gemeinde und die ganze Region. Aumann, zeigte sich sichtlich gerührt von der höchsten Auszeichnung der Kommune und dankte seiner Gattin Irmgard sowie der anwesenden Familie im Saal für die Unterstützung.

Mit Laudator Albert Lettinger, fast zwei Jahrzehnte an der Spitze der Gemeinde, wusste Aumann auch einen dankbaren Kollegen und Mitstreiter an seiner Seite. Lettinger erwähnte neben dem Bemühen um eine gerechte Baulandpolitik den Einsatz des Musikers und Sängers für die lokale Kultur. Zudem habe sich der ausgebildete Bäcker jahrzehntelang auf Kommunal- wie Kreisebene um Vieles mit gekümmert, etwa dass die Realschule für den Westen der Region an der Zusam landete. „Ich kämpfte und hätte vielleicht sogar ganz aufgehört, wenn es nicht so gekommen wäre“, gestand der Geehrte vor den Festgästen.

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