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08.10.2009

Die CSU drängt: Voller Takt in alle Richtungen

Landkreis Augsburg (AL) - Mit einem klaren Votum hat sich die CSU Schwaben erneut für den dringenden Ausbau und die Weiterentwicklung der Schienen-Infrastruktur eingesetzt. Der Bezirksvorsitzende Markus Ferber (Bobingen) betont dabei, dass es für die Region von großer Wichtigkeit sei, eine Vollvertaktung des Personennahverkehrs in alle Richtungen ab dem Hauptbahnhof in Augsburg zu erreichen.

Schwaben-CSU unterstützt den Großraum Augsburg

Dabei unterstütze die CSU Schwaben die Bestrebungen des Großraumes Augsburg, im Rahmen des Regio-Schienen-Takts den öffentlichen Personennahverkehr weiter zu verbessern. "Mit der Aufnahme des Takts auf dem Südstrang ist bereits ein großer Schritt erreicht worden. Dennoch dürfen die gebündelten Bemühungen der gesamten Region von Augsburg und Schwaben nicht nachlassen, um weitere Verbesserungen auf den Weg zu bringen", betont der schwäbische CSU-Bezirksvorsitzende.

In ihrer jüngsten Versammlung habe die Verbandsführung ein klares Signal gegeben. In einer Sechs-Punkte-Resolution sind die Ziele und Maßnahmen formuliert worden. "Um eine vollständige Vertaktung sowohl nach Westen und nach Norden zu ermöglichen brauchen wir das dritte Gleis", unterstreicht Ferber. Deshalb seien, so der Europaabgeordnete in einer Presseerklärung, die notwendigen rechtlichen Voraussetzungen im Rahmen des Bundesverkehrswegeplans zu beantragen. Auf der Paartalbahn sollen die notwendigen Infrastrukturmaßnahmen durchgeführt werden, um zwischen Friedberg und Augsburg einen echten 15-Minuten-Takt sicherzustellen. Auch müsse der Bund die notwendigen Planungs- und Baukosten im Rahmen des Bundesschienenwegeausbaugesetzes bereitstellen.

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Bayern muss sich für vorzeitigen Baubeginn einsetzen

Eine weitere Forderung richte sich an den Freistaat Bayern. Dieser solle sich für einen vorzeitigen Baubeginn einsetzen, indem er eine Vereinbarung zwischen dem Bund, der Deutschen Bahn AG und dem Freistaat Bayern erreiche. Des Weiteren sollen alle Maßnahmen, welche auf Bundesebene zu realisieren sind, gleich in den Koalitionsvertrag mit aufgenommen werden. Abschließend sollen im Rahmen der Planungsleistungen frühzeitig Vorfinanzierungsmittel durch den Freistaat zur Verfügung gestellt werden. Ferber: "Mit diesen Maßnahmen können wir die für unsere Region so wichtigen Ausbauvorhaben der Schieneninfrastruktur absichern und vor allem die Umsetzung beschleunigen."

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