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Kommunalwahl

24.01.2020

Die Diedorfer Grünen setzen auf die Frauen

18 Kandidaten werden nominiert. Bei der Bürgermeisterwahl unterstützt die Partei den CSU-Kandidaten

Bei der Nominierungsveranstaltung der Partei Bündnis 90/Die Grünen wurden 18 Diedorfer für die Gemeinderatswahl nominiert. Die Partei setzt auf die Frauen: Es gibt eine Spitzenkandidatin und eine weibliche Mehrheit bei den Kandidaten. Unter den 18 Nominierten befinden sich elf Frauen und sieben Männer.

„Unsere Liste ist nicht nur weiblicher als die anderer Parteien, auch unsere Altersspanne reicht von 21 bis 64 Jahren,“ sagt der Vorsitzende Andreas Köglowitz. Zudem sei es der Partei ein Anliegen, Kompetenzen in so gut wie jedem Bereich des gesellschaftlichen Lebens zu vereinen.

„Wir stehen in Diedorf für eine ökologische und transparente Politik“, so Spitzenkandidatin Claudia Kargl. Das Wahlprogramm der Grünen Diedorf, das in den folgenden zwei Monaten an die Diedorfer Bürger herangetragen werden soll, setze Schwerpunkte vor allem bei den Themen Umwelt, Mobilität und Gemeindeentwicklung: Im Bereich Umwelt steht, neben alternativen Energiequellen im Gemeindegebiet sowie einer Einschränkung des Flächenverbrauchs im Außenbereich, das Diedorfer Wasser auf dem Programm. Hier müsse und könne „wesentlich mehr gemacht werden“, um das wertvollste Gut zu schützen, heißt es in einer Mitteilung.

Im Bereich Mobilität steht ein Diedorf-Ticket neben dem Ausbau des Park-&-ride-Platzes, der Förderung von E-Mobilität (Lasten-E-Bikes für Familien) und Mitfahrbänken ganz oben bei den Zielen. Mit dem Diedorf-Ticket solle es Diedorfern ermöglicht werden, den Nahverkehr innerhalb der Gemeindegrenzen kostenlos zu nutzen. Dies soll nach der Vorstellung der Grünen vor allem Bürgern in den umliegenden Ortsteilen Biburg, Willishausen/Hausen, Oggenhof, Lettenbach und Anhausen den Zugang zu Einkaufsmöglichkeiten und Kulturangeboten erleichtern und gleichzeitig den Verkehr innerhalb der Gemeinde reduzieren.

Im Bereich Gemeindeentwicklung sei es das Ziel, in Zusammenarbeit mit allen im Gemeinderat vertretenen Gruppierungen die Transparenz der kommunalen Politik zu erhöhen, so Köglowitz. Zudem wolle man sich den Problemen bezahlbarer Wohnraum, Dorfläden und einer guten Jugendarbeit widmen. Auch ist eine Senkung der Kinderbetreuungskosten für Kinder im Gemeindegebiet für Diedorfer Bürger angedacht, um Familien und vor allem Alleinerziehende zu entlasten.

Die Frage der Unterstützung eines Bürgermeisterkandidaten wurde kontrovers diskutiert, da die Grünen keinen eigenen Kandidaten ins Rennen schicken. Am Ende sprach sich eine große Mehrheit der Listenkandidaten für eine offizielle Unterstützung von Thomas Rittel von der CSU aus und gegen den Vorschlag, keinen der Kandidaten zu unterstützen. (AL)

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