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Projekt

26.08.2019

Die Freibadsaison in Kutzenhausen endet schon früher

Zwei Wochen früher als ursprünglich geplant geht im Freibad Kutzenhausen der Badebetrieb zu Ende. Bereits in der kommenden Woche sollen die Arbeiten für den Abriss und den Neubau der Anlage beginnen.
Bild: Siegfried P. Rupprecht

Bereits am 2. September ist in Kutzenhausen Schluss mit dem Badespaß. Wie es weitergeht und was der Badespaß kosten wird.

Das Freibad in Kutzenhausen ist ein Ort für Badespaß und Erholung für die ganze Familie. Doch die Freizeiteinrichtung ist längst kein uneingeschränktes Juwel mehr. Lange Zeit liefen Überlegungen zur Erneuerung des Schwimmer- und Nichtschwimmerbeckens sowie zur Neugestaltung des Planschbeckenbereichs und der Parkmöglichkeiten. Jetzt werden zu dieser Thematik Nägel mit Köpfen gemacht. Dazu sei es allerdings notwendig, das Bad in dieser Saison früher als geplant zu schließen, teilt Bürgermeisterin Silvia Kugelmann mit.

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Ursprünglich sollte der Badespaß bis Mitte September in Betrieb sein. Nun ist am Sonntag, 1. September, letzte Möglichkeit, sich dort zu erfrischen. Ab Montag, 2. September, fahre nämlich für den Teilabbruch des Freibadbeckens schweres Gerät auf, verdeutlicht Badbeauftragter Anton Schmid.

Im Jahr 2007 wurde zwar eine neue Filteranlage mit moderner Technik eingebaut und ein Jahr später eine umweltfreundliche Heizung. Nichtsdestotrotz wurde das Mauerwerk des Schwimmerbeckens immer maroder. Die Kommune kündigte zwar mehrmals Sanierungen an, doch letztlich entschied sich der Gemeinderat aus Kostengründen für einen Neubau.

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Für alle Generationen ein eigener Bereich

Nun soll das große rechteckige Becken – dessen Grundform so bestehen bleibt – bestmöglich höhen- und formmäßig in das Gelände eingepasst und zusätzlich mit integrierten Ecken, Holzdeck, Steg und Terrasse aufgewertet werden. Die Trennung von Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken erfolgt durch ein Edelstahlgeländer. Ziel ist unter anderem für alle Generationen der Badegäste einen eigenen Bereich zu schaffen. Geplant sind außerdem Sitzstufen, ein abseits errichtetes Planschbecken und eine geneigte Liegewiese mit Strandcharakter. In das Gesamtprojekt soll auch der von der Wasserwacht gewünschte Beachvolleyballplatz eingebettet werden. Die Baukosten dafür werden auf einen Betrag in Höhe von rund 950.000 Euro geschätzt.

Für die Gemeinde stellt das Freibad einen besonderen Anziehungspunkt dar. Und das seit 50 Jahren. Neben Schwimmer, Sonnenanbeter und Erholungssuchenden wird es auch einfach nur von Terrassenbesuchern und Eltern mit ihren Kleinkindern frequentiert.

Beim Neubau sind vor allem vier Firmen aus der Region beteiligt. „Sie haben sich trotz teilweise europaweiter Ausschreibung durchsetzen können“, erläutert Schmid erfreut.

Das erste Unternehmen sei nun für den Teilabbruch des Beckens zuständig, ein weiteres für die Pfahlgründung. Der Löwenanteil des Projekts entfalle auf die Betonierung des Beckens, erklärt der Badbeauftragte. Zuletzt seien die Außenanlagen fällig. Die jetzige Schließung sei auch dem guten Wetter geschuldet. So könne man früher mit den Arbeiten loslegen, meint Anton Schmid. „Wenn nichts Außergewöhnliches dazwischen kommt, können die Badbesucher bereits in der kommenden Saison das neue Becken und das auf Vordermann gebrachte Bad benutzen“, zeigt sich der Badbeauftragte optimistisch.

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