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Die Frisur ein Lockdown-Opfer? Zur Not gibt es Mütze und Maske

Kommentar Von Christoph Frey
14.12.2020

Sie haben vor dem Lockdown keinen Friseurtermin mehr bekommen? Das könnte für manche Männer Anlass zur Hoffnung sein.

Zugegeben: In Zeiten, da in den eigenen Keller gehen muss, wer ungestraft (und selbstredend allein) lachen will, fällt es schwer, heitere Gedanken zu fassen. Mit so vielem muss man sich abfinden in diesen Tagen, darunter auch der Tatsache, dass man vor dem Lockdown keinen Friseurtermin mehr bekommen hat.

Da heißt es dann nun wohl oder übel Neues wagen, wobei bei so manchem Mann vielleicht im Stillen die Hoffnung keimt, dass das anstehende Längenwachstum des Haupthaars sich auf wundersame Weise auch in der Fläche bemerkbar macht. Diese Aussicht ließe doch keinen kalt, egal, ob er mit Vollglatze oder nur leicht lichten Stellen durchs Leben geht.

Was machen wir, wenn's Frühjahr wird?

Wahrscheinlicher ist indes, dass nur die verbliebenen Haarbüschel zu Wildwuchs neigen, der dann zu allem Überfluss vom Kopf absteht, statt sich an diesen zu schmiegen. Nachlässige Gärtner, die nur unter Murren alle heilige Zeiten dem Gestrüpp rund um ihren Rasen zu Leibe rücken, dürften eine ungefähre Vorstellung von dem sich bietenden Bild haben.

Doch im Gegensatz zur heimischen Hecke muss man den Anblick frisurtechnischer Experimente nicht den Nachbarn zumuten. Schließlich sollen wir erstens zu Hause bleiben und haben zweitens zur Not immer noch Mütze und Maske. Bleibt nur die Frage, die im Moment entsetzlich weit weg ist: Was machen wir, wenn's Frühjahr wird?

Lesen Sie dazu unsere Geschichte: Wie Geschäfte im Landkreis Augsburg sich auf die Schließung vorbereiten

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