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Albanusfest

18.06.2019

Die Gemeinde Buch hält eine lange Tradition wach

Neun Fahnenabordnungen der Vereine auf den Ortsteilen Kutzenhausen waren beim Fest dabei.
Bild: Anne-Marie Wiedemann

Harmoniemusik Maingründel gedenkt des Patrons St. Alban aus Mainz

Musik in allen Facetten bot die Harmoniemusik Maingründel beim Albanusfest in Buch, Gemeinde Kutzenhausen. Ideales Wetter, entgegen der schlechten Vorhersage und dunklen Wolken am Himmel, waren gute Bedingungen zum Feiern.

Die Jugendparty „Donkey on stage“ mit DJ Aviculario und einer Open-Air-Cocktailbar machte den Auftakt des dreitägigen Festes. Großer Spaß und Anziehungspunkt war der Festabend mit den Ziemetshauser Musikanten am Samstag und dem Truck-Pulling-Wettbewerb (wir berichteten). Am Festsonntag wurden unter Dirigent Thomas Schneider die 55 Fußwallfahrer aus Häder mit Marschmusik vom Ortsrand zur Kapelle begleitet. Dem Gottesdienst zu Ehren des Patrons St. Alban aus Mainz, um 500 als Märtyrer gestorben, gab neues geistliches Liedgut eine einfühlsame erfrischende musikalische Gestaltung.

Die Freiwillige Feuerwehr Buch nutzte die Gelegenheit, ihr neues Feuerwehrauto segnen zu lassen und unter den Schutzpatron des Ortes zu stellen. Danach ging es im Festzug zum Frühschoppen und Mittagessen in Zelt und Biergarten, zu dem die Schmuttertaler Musikanten als Gastkapelle aufspielte. Die umfangreiche Jugendkapelle der Harmoniemusik unter Dirigent Wolfgang Krettenauer unterhielt zu Kaffee und selbst gebackenem Kuchen mit einem beachtlichen Melodienreigen, aufgelockert durch köstliche Witze der Jugend. „Harmonie in Brass“ bot besondere Blasmusik in einer kleinen Spezialbesetzung langjährig erfahrener Spieler. Das große Orchester bestritt den Festausklang.

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Das traditionelle „Bucherfest“ der kleinen Kapelle wird mit einem Freiluft-Festgottesdienst begangen und geht auf die lange Tradition einer beliebten Wallfahrt mit Jahrmarkt zurück. Sie drohte allmählich verloren zu gehen, bis die Harmoniemusik dieses Fest zunächst mit einem Frühschoppen und im Laufe der Jahre zu einem Fest mit Blasmusik wiederbelebte.

Gepaart mit unterhaltsamem und kulinarischen Festzeltbetrieb war es wieder ein Anziehungspunkt für alle Generationen. So auch bei den Musikern, die sich fast alle vom Aufbau über die Durchführung bis zum Abbau beteiligten und nicht nur mit ihren Instrumenten harmonierten, sondern auch in der Zusammenarbeit, lobte der Vorstand. Wegen Fronleichnam, an dem die Blasmusik bei den Prozessionen gefordert ist, wurde das Albanusfest heuer vom 21. Juni auf den Dreifaltigkeitssonntag vorgezogen. Pfarrer Ralf Putz erläuterte dazu: „Wir Christen sind auf die Dreifaltigkeit Gottes getauft. Sie ist als innere Vielfalt zu verstehen, setzt gegenseitige Beziehung voraus, stiftet Gemeinschaft und fordert die Liebe zu Gott, zum Nächsten und sich selbst, als wichtigstes Gebot.“ (awi)

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