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Denkmalschutz

11.01.2021

Die Kapelle St. Nikolaus in Schlipsheim glänzt bald wie neu

Die umfangreichen Sanierungsarbeiten sowohl im Innen- als auch im Außenbereich der Kapelle St. Nikolaus von Tolentino schreiten gut voran.

Plus Die Sanierung der Schlipsheimer Kapelle aus dem Jahr 1793 schreitet gut voran. Warum die neuen Glocken noch stumm sind.

Die Sanierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Kapelle St. Nikolaus von Tolentino im Neusässer Ortsteil Schlipsheim kommen gut voran. In Absprache mit der Oberen und Unteren Denkmalschutzbehörde geht der Erhalt des Kleinods aus dem Jahr 1793 in dessen Innen- und Außenbereich nun flott weiter. Die im Herbst installierte Raumtemperierung zum Schutz der Wände vor Nässe wurde mittlerweile in Betrieb genommen. Die Wände können nun langsam austrocknen. Der Sockelbereich im Innenraum wurde ebenfalls bereits verputzt.

Die Giebelseite der Schlipsheimer Kapelle ist fast fertig

Im Außenbereich gibt es bereits die ersten Ergebnisse der Sanierungsarbeiten zu bestaunen. Die Giebelseite zur Schlipsheimer Straße hin ist schon fast fertiggestellt. Die nördliche und südliche Fassadenseite folgen noch, genauso wie der äußere Sockelbereich. Des Weiteren erfolgt im Zuge der Außenanlagenarbeiten noch der Bau einer neuen Treppenanlage sowie ein „Kirchengarten“ auf der Eingangsseite des Gotteshauses.

Die mit Voluten neu verzierte Giebelseite der Kapelle zur Schlipsheimer Straße hin ist bereits fast fertig. An Sockel und Fassade wird weiter saniert.

Der gesamte Dachaufbau der Kapelle wurde erneuert. Zunächst konnte der Dachstuhl durch den Austausch morscher Balken statisch ertüchtigt werden. Ein Dachunterbau wurde nun hinzugefügt, um die Kapelle zukünftig besser vor Wasserschäden zu bewahren. Zudem wurden vier Dachgauben eingebaut, die für Lichteinfall im Dachboden sorgen. Auch die Dachdeckerarbeiten samt der Montage des neuen Blitzschutzes sind abgeschlossen.

Der Kirchturm hat jetzt eine Uhr mit Schlagwerk

Das von Weitem sichtbarste Element – der Kirchturm – wurde statisch ertüchtigt und mit einer Kirchturmuhr samt Schlagwerk versehen. Das funkgesteuerte Uhrwerk ist bereits in Betrieb, doch „ruhen“ die Glocken noch bis zur Beendigung der Baumaßnahme. Die augenscheinlichste Veränderung im Außenbereich durchlief jedoch die Fassade. Dort erhielt die Kapelle dreidimensionale Elemente wie Fensterbekrönungen oder Säulen. Der Giebel wurde mit Voluten, also schneckenförmige Verzierungen, verziert und mit zwei Fialtürmchen bekrönt. Voraussichtlich 2021 wird die Sanierung dann abgeschlossen sein. (AZ)

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