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Allmannshofen

03.02.2017

Die Kirchberghalle kommt gut an

Die KIrchberghalle in Allmanshofen erfreut sich zunehmender Beliebtheit, wie in der Bürgerversammlung deutlich wurde.
Bild: Foto: Marcus Merk

Im vergangenen Jahr wurden 6000 Besucher in dem Gebäude gezählt. Warum ein neuer Wanderweg rund um Kloster Holzen geplant ist 

Bei der Bürgerversammlung in Allmannshofen zog Bürgermeister Manfred Brummer ein positives Fazit aus dem vergangenen Jahr. Vor 141 Anwesenden freute sich das Gemeindeoberhaupt vor allem über die zunehmende Nutzung der Kirchberghalle. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Mieterlöse 2016 fast verdoppelt werden. „Über 6000 Besucher kamen im vergangenen Jahr in unsere Halle, was zeigt, dass unser Konzept sehr gut angenommen wird“, erklärte Markus Stettberger, der als Zweiter Bürgermeister für die Belegung der Halle verantwortlich ist. Auch 2017 ist die knapp 400 Quadratmeter große Halle für verschiedenste Veranstaltungen bereits gebucht worden.

In der Kirchberghalle befand sich auch eine Filiale der VR-Bank, dessen Schalter- und Geldautomatenbetrieb im Oktober aufgelöst wurde. Die Räumlichkeiten bleiben allerdings erhalten und werden seit dem 1. Februar durch eine Beratungsstelle des Roten Kreuzes, Kreisverband Augsburg, genutzt.

Kindergarten Besonders erfreulich sei laut Brummer die Belegung der örtlichen Kindertagesstätte, die sich ebenfalls in der Kirchberghalle befindet. 2017 werden dort insgesamt 32 Hort-, Krippen-, und Kindergartenkinder betreut.

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Jugendzentrum Auch für die Jugendlichen der nördlichsten Gemeinde des Landkreises gibt es wieder einen Treffpunkt. Im Juni wurde das Jugendzentrum im Bürgerhaus, nach umfassenden Renovierungsarbeiten, wiedereröffnet. Der neu gewählte Jugendrat organisiert Treffen, Geburtstage und andere Veranstaltungen in den Räumlichkeiten.

Einwohnerstatistik Im Vergleich zum Vorjahr ist die Gemeinde von 856 auf 875 Einwohner gewachsen. Das liegt auch an zwölf Geburten, die es in Allmannshofen zu vermelden gab. 94 Prozent der Einwohner besitzen die deutsche Staatsbürgerschaft, fünf Prozent haben einen Migrationshintergrund und stammen aus 20 Nationen.

Unternehmen Wirtschaftlich sie die Gemeinde gut aufgestellt, so Brummer. Die Unternehmen bieten 261 Arbeitsplätze, die 217 Einpendler nach Allmannshofen ziehen.

Trauungen: In seinem Tätigkeitsbericht verkündete Manfred Brummer, dass die hohe Anzahl an Trauungen ungebrochen sei. 57 Paare, davon fünf aus Allmannshofen, trauten er und sein Stellvertreter Markus Stettberger im vergangenen Jahr. „Der Großteil der Heiratswilligen kommt aus dem gesamten Einzugsgebiet und lässt sich im einzigartigen Ambiente von Kloster Holzen trauen“, erläuterte Brummer.

Projekte Für das aktuelle Jahr stehen in der Gemeinde einige Projekte an. So soll unter anderem das Baugebiet „Am Hartfeld“ fertiggestellt werden, die Sanierung der Waldstraße und der Kirchenmauer umgesetzt werden.

Wanderweg Ein weiteres Großprojekt ist der vier Kilometer lange Rundwanderweg um Allmannshofen und Kloster Holzen, der im Sommer für Wanderer geöffnet werden soll. Das Besondere daran: Wer sich mit seinem Smartphone die „Lauschtour-App“ herunterlädt, erhält bei seinem audio-geführten Spaziergang verblüffende Details und Informationen aus erster Hand.

Breitbandausbau Ein weiterer Breitbandausbau steht in diesem Jahr ins Haus. Hier sollen die noch unterversorgten Gebiete (unter 30 Mbit) mit einer Glasfaserversorgung ins Gebäude zukunftsfähig erschlossen werden. Aktuell entscheidet die Regierung von Schwaben über das Förderpaket. Im Oktober erhielt Bürgermeister Manfred Brummer aus den Händen von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt zusätzlich einen Förderbescheid für Mittel aus dem milliardenschweren Bundesprogramm zur Finanzierung zukunftsfähiger Planungskonzepte zur Breitbandversorgung.

Abwassergebühren: Im Spätsommer ist eine Informationsversammlung zur Neuberechnung der Kanalgebühren geplant. Auf Grundlage der Wohnflächenermittlung und Erhebung aller Kanalherstellungskosten erfolgt eine Neukalkulation der Kanalgebühren. Alle Wohnflächenbesitzer werden im Anschluss über das Ergebnis der Berechnung in der Kirchberghalle umfassend informiert.

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