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Aystetten

25.06.2017

Die Kurt-Kette hält nur kurz

Nur 17 Minuten konnte Aystettens Neuzugang Emre Kurt (links) im ersten Vorbereitungsspiel mit seinen Cousins zusammen spielen, dann musste Raif Kurt (Mitte) verletzt vom Platz. Samet Kurt (rechts) konnte bis zum Ende durchspielen.
Bild: Foto: Oliver Reiser

Landesliga-Aufsteiger SV Cosmos Aystetten überrascht zum Start in die Vorbereitung mit einem 3:2-Sieg gegen den Bayernligisten TSV Rain

„Wären das zwei Bayernliga-Spiele gewesen, hätten wir jetzt vier Punkte“, scherzte Christian Geib, der neue sportliche Leiter beim SV Cosmos Aystetten nach den beiden ersten Testspielen des Landesliga-Aufsteigers. Am Freitagabend besiegten die Schützlinge von Trainer Marco Löring den TSV Rain mit 3:2, gestern gab es ein 2:2 beim TSV Schwabmünchen, wobei man erst in der 90. Minute den Ausgleich hinnehmen musste.

Das war vielleicht ein Auftakt! Exakt zwei Minuten und vier Sekunden waren gespielt, als Markus Gärtner gleich beim ersten Angriff eine Flanke von Max Drechsler direkt zum Premieren-Treffer der Cosmonauten als Landesligist verwertete. Die Abwehr des TSV Rain war noch gar nicht richtig auf dem Platz, da setzte sich Drechsler erneut durch, scheiterte erst am Keeper und verwandelte dann im Nachschuss zum 2:0 (6.). Ein Stockfehler von Stefan Lukic ermöglichte Rain den Anschlusstreffer. Der Ball fiel Stefan Müller genau vor die Füße, der ihn unhaltbar für Valentin Coca in den Winkel jagte (16.).

Kurz darauf kam das Ende für die Kurt-Kette, die der groß gewachsene und kopfballstarke Neuzugang Emre Kurt (kam vom FC Augsburg II) als Abwehrchef mit seinen Cousins Raif und Samet auf der rechten Seite bildete. Raif Kurt war das erste Opfer der doch ziemlich harten Spielweise beider Mannschaften, die im zweiten Durchgang eine noch nickeligere Note ins Spiel brachten, die auch Robert Markovic-Mandic einen dicken Knöchel bescherte. Max Drechsler stellte aber postwendend den alten Abstand wieder her (20.). Als die Kräfte der bis dato sehr temporeich agierenden Aystetter schwanden und der Druck nachließ, pennte die gesamte Hintermannschaft, so dass Max Käser erneut verkürzen konnte (37.) und sogar den Ausgleich auf dem Kopf hatte (44.). „Die erste Halbzeit hat mir gut gefallen“, konstatierte Abteilungsleiter Thomas Pflüger. Nach dem Wechsel passierte nicht mehr viel.

Dafür gab es Veränderungen im Aystetter Kader. Wie Pflüger mitteilte, hat man sich von Michael Felder getrennt. Nemanja Ranitovic muss aus Studiengründen passen und Pham van Thuan, der eigentlich pausieren wollte, hat sich dem SV Türkgücü Königsbrunn angeschlossen. „Wir werden da schon noch was machen“, so Pflüger. Mit einem Torhüter steht man kurz vor dem Abschluss.

Das scheint auch nötig. Die Spielerdecke ist dünn. Gänzlich ohne die das Kurt-Trio, das aus privaten Gründen fehlte, musste man am Sonntag beim TSV Schwabmünchen mit lediglich zwölf Feldspielern antreten. Durch einen Freistoß von Markus Gärtner (7.) und einen Kopfball von Ptrick Szilagyi (60.) gingen die Aystetter zweimal in Führung. Aber auch der Gegner nutzte zwei Standardsituationen durch Adriano Schmitt (54.) und Fabio Maiolo (90.). „Nach dem Freitagsspiel und dem Erdinger-Cup waren wir mit dem Kräften doch ziemlich am Ende“, sagte Christian Geib. „Respekt vor der vorhandenen Truppe, wie die sich dennoch reingehauen hat.“

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