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23.03.2009

Die Musikschule hat gut gewirtschaftet

Gersthofen (AL) - Gersthofens zweiter Bürgermeister Karl-Heinz Wagner brachte es bei der Jahreshauptversammlung der Sing- und Musikschule in der Paul-Klee-Stube des Gasthauses Zum Strasser auf den Punkt: "Die Einnahmen- und Ausgabenzahlen sind ein Spiegelbild der Vereinsaktivitäten." Und da wartete die Schule mit eindrucksvollen Zahlen auf. Der Etat sei im abgelaufenen Jahr bei rund 623 000 Euro gelegen, resümierte Schatzmeisterin Maria Vogel.

Das waren aber nicht die einzigen Daten, die die Versammlung erfuhr. So weist die Sing- und Musikschule derzeit circa 530 Schüler auf. Sie werden von 22 Lehrkräften unterrichtet.

Auf der Ausgabenseite schlugen auch Instrumentenkäufe zu Buche. So wurden unter anderem ein Digitalpiano, ein Flügelhorn und drei Keyboards angeschafft, aber auch Notenständer und Mikroanlagen. "Wir haben gut gewirtschaftet", stellte Maria Vogel zufrieden fest. "Wir sind mit den vorhandenen Mitteln ausgekommen."

Unterricht macht nicht an den Pforten der Musikschule halt

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Zuvor ging Vorsitzender Armin Gaurieder auf die Vielfalt der Einrichtung ein. Dabei mache der Unterricht nicht an den Pforten der Musikschule halt, betonte er. "Unsere Lehrer geben beispielsweise Musikunterricht in der Hauptschule." Zudem würde mit Kindergärten kooperiert. Gaurieder berichtete auch vom Besuch der Tagung des Verbands deutscher Musikschulen in Limburg. Hier habe sich einmal mehr gezeigt, dass die Sing- und Musikschule Gersthofen sehr gut aufgestellt sei. "Viele Probleme, die es im Bundesgebiet gibt, sind bei uns gar kein Thema", bilanzierte der Vorsitzende.

Der Vereinschef sprach auch die Arbeit des Vorstands an. So habe die Musikschule die Tagung der schwäbischen Sing- und Musikschulen und des bayerisch-schwäbischen Bezirks des Deutschen Harmonikaverbands erfolgreich durchgeführt. Stolz verwies er auf zwei große Jubiläen der Einrichtung: auf die 40-Jahr-Feier der Musikschule und auf das 60-jährige Bestehen des Trägervereins "Gersthofer Spatzen". Besonders erfreut sei er auch über die Überreichung des Joseph-Anton-Vöst-Musikpreises an den stellvertretenden Musikschulleiter Peter "Fips" Fischer gewesen, schloss Gaurieder.

Musikschulleiter Robert Kraus ließ die Aktivitäten der Schule auf musikalischer Ebene Revue passieren. Dabei verdeutlichte er, dass kaum ein anderer örtlicher Verein kulturell so viel unterwegs gewesen sei wie die Sing- und Musikschule. Als Beispiele nannte er unter anderem Auftritte bei Festakten, Musicals, Neujahrsempfängen, Seniorennachmittagen, Weihnachtsmärkten, Faschingssitzungen und Gottesdiensten.

Neues gab es auch von den Materialverwaltern Peter Hieler und Dominik Egetemeir. Neben der Inventur seien von ihnen während des laufenden Schuljahrs auch defekte Instrumente repariert und am Gebäude kleinere Reparaturarbeiten ausgeführt worden, erklärte Hieler der Versammlung.

Weiter standen Ehrungen auf dem Programm. Franz Ammann wurde für 30-jährige, Käthe Vöst und Maria Weiss für jeweils 40-jährige Vereinstreue ausgezeichnet.

Musikalisch wurde die Versammlung von Michelle Wedler, Bianca Simonis, Lena Hoffmann und Sandra Römer untermalt. Die vier Mädels brachten "Banks of Ohio", "Blowing in the Wind", "Heute hier, morgen dort" und im Quartett "Honey Honey" zu Gehör. Eine Satzungsänderung gab es auch. Die "Ehrenamtspauschale" wurde einstimmig aufgenommen.

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