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Fischach

14.07.2018

Die Schule lebt und die Staudenlandhalle bebt

Bereits zu Beginn der Staudenshow sorgte der Samba-Umzug der Klassen 1b, 2b und 5b – hier mit Lehrer Hannes Schmidt – für fröhliche Stimmung in der Fischacher Staudenlandhalle.
Bild: Karen Luible

In Fischach zeigen die Kinder der ersten bis neunten Klasse mit ihren Lehrern ein kunterbuntes Programm. Unterstützt von Profis war so einiges geboten.  

Es war wieder Staudenshow-Zeit. Rektorin Elisabeth Kick konnte in der Staudenlandhalle den zahlreichen Besuchern präsentieren, was die Kinder der ersten bis neunten Klassen in diesem Jahr mit ihren Lehrkräften und Betreuern auf die Beine gestellt hatten. Und das war einiges. Die Organisation lag erneut in den Händen von Irene Binder, Lucia Müller-Jiresch und Claudia Tauber. Unterstützt wurden sie von der Familie Köhle und Walter Bauer, die für Klang und Licht sorgten. Die Schülersprecher Marvin Czervonka, Jonathan Rößner und David Thomalla führten durch den Abend. Für den perfekten Umbau der Bühne und das Einrichten der Mikrofone sorgten die flinken Bühnenhelfer der Klasse 8b.

Eröffnet wurde der bunte Reigen mit mehr als 20 Darbietungen mit einem Samba-Umzug der Klassen 1b, 2b und 5b. Beim Marsch durch die Stuhlreihen mit ihren Klassenleitern Hannes Schmidt, Eva Neubarth und Tanja Brüggemann kam sofort Stimmung auf. So konnte Gracian Bogusz (2b) mit seinem Akkordeon gleich ein aufmerksames Publikum erreichen.

Steppen und rappen

Mit Nico Karatzidis (8cM) am Klavier folgte der nächste Solist. Unterstützt von der Tanzschule Dance Emotion hatte Annett Wünsch mit Mädchen der offenen Ganztagesschule einen Tanz einstudiert. Darauf schlossen sich zwei weitere Gruppen von Tänzerinnen der Klasse 3a an. „Alles im Lot!“ betonte und rappte der Grundschulchor mit Irene Binder, und das war es dann auch bei Sandra Geßler (5a), die den Hula-Hoop-Reifen, locker auf dem Niederbalken balancierend, um die Hüften kreisen ließ. Dem schlossen sich Leonie und Anna (6a) an, die beim Shuffle Dance mit leuchtenden Schuhen über die dunklen Bühne steppten. Beim „Quodlibet“, einem Gesangsstück, bei dem verschiedene Lieder gleichzeitig erklingen, sangen die Klassen 4a und 2b zusammen mit dem Langenneufnacher Chor (Ros-witha Schwarz, Elisabeth Kick, Melanie Sachse).

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Verhüllte Kobolde und ihre Klasse 1a tanzten zu Auszügen aus der Peer Gynt Suite. Das hatten sie mit Anna-Maria Feldmeier und Regina Rathgeber eingeübt. Kräftezehrendes Barrenturnen zeigte Ulrich Fischer (4a) mit beeindruckender Körperspannung. Die Klassen 3b und 4c hatten sich mit Elisa Streubel und Sabine Off eine Akrobatiknummer ausgedacht. Sie performten zu rhythmischen Schlägen von Drumsticks. Orff-Instrumente und Klavier begleiteten den Mittelschulchor Fischach. Sie sangen „Perfect“ und Julian Schätzlein hatte den solistischen Part von Ed Sheeran übernommen. Während des Schuljahres schon hatten Ingrid Leiß und Judit Héja intensiv mit der Klasse 2a zusammengearbeitet und zeigten als Ergebnis das Spiel mit den Zauberluftballons.

Nun wurde es wieder herzhaft, als die Resi-Band rockte und sich mit den Drummern der Musikgruppe 8b/cM von Irene Binder abwechselte. Von Ruhe war auch danach keine Rede: Darüber beklagten sich Simon Thienel und Fabian Maier als reife Damen. Die Klasse 7cM ließ das Publikum zum Jump-Style begeistert klatschen.

Ein Schwimmbad auf der trockenen Bühne

Alexander Geyer griff nun selbst zum Horn und unterstützte seine Langenneufnacher Bläsergruppe bei „Let’s play“ und einem „Drei-Länder Medley“. Dann trat die Klasse 3a auf. Sie hatte mit Claudia Gruber und Antonia Wagner einen Tanz geprobt. Dass es im Sommer auch auf der trockenen Bühne ein Schwimmbad geben kann, bewiesen die Klassen 4a und 5a mit ihren „Bademeisterinnen“ Lucia Müller-Jiresch und Claudia Tauber. Auf Weichbodenmatten und hinter blauer Folie simulierten sie Synchronschwimmer und tauchten immer wieder ab.

Der „König von Augsburg“ war das Thema des Tanzes von Melanie Sachse und ihrer Klasse 4a, bevor die Pois der offenen Ganztagesschule durch die Dunkelheit der Halle wirbelten. Die Aquaperformance der siebten Klassen mahnte den Schutz des Wassers an. Zu Violinklängen und Orff-Instrumenten beeindruckte der Tanz, den Anna Hüttenberger und Regina Wieser choreographiert hatten. Und so individuell wie Schüler und Lehrer, so groß ist Gottes Tiergarten und den stellten die Lehrer in ihrer abschließenden Nummer wieder fröhlich und mitreißend dar.

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