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Die Situation ist verfahren

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Kommentar Von Matthias Schalla
01.09.2018

Die Zahlen sprechen für sich. Knapp 5000 Pendler zusätzlich tummeln sich nach nur drei Jahren auf den Straßen im Augsburger Land.

Allein auf der B17 rollt die Blechlawine täglich mit mittlerweile 80000 Autos von Nord nach Süd und umgekehrt. Planer haben damals mit einem Verkehr von etwa 25000 Autos gerechnet. Die Zahlen sind erschreckend, die Situation verfahren und die Auswirkungen fatal. Nicht nur die Umwelt leidet, sondern auch der Mensch. Stress, Staus und Feinstaub sind die Folgen des immer dichteren Verkehrs. Und der kommt nicht von ungefähr.

Für eine vierköpfige Familie ist es schier unmöglich, eine kostengünstige Wohnung in der Stadt zu finden. In München schießt der Mietspiegel durch die Decke, und auch in Augsburg wird der Wohnraum immer knapper. Also geht es raus aufs Land. Und da genügt ein Auto meist nicht. Durch längere Wege aber wird die Zeit für Familie und Freizeit immer knapper. Ein Teufelskreis. Dem drohenden Verkehrsinfarkt zu entkommen, erfordert innovative Lösungen. Finanzielle Zuschüsse für Fahrgemeinschaften etwa. Oder ein attraktiverer und flexiblerer Personennahverkehr. Denn ein Großteil der Pendler sitzt alleine im Auto. Und das müsste nun wirklich nicht sein. Zum Artikel

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