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Ehrung

09.11.2013

Die Stadt Neusäß zieht vor den Feuerwehrleuten den Hut

Die Geehrten der Feuerwehr Neusäß mit Kreisbrandrat Alfred Zinsmeister, Kreisbrandinspektor Jürgen Breu, zweitem Bürgermeister Richard Greiner, Kreisbrandmeister Tobias Kumpfmüller, Josef Hoppe (Stadtverwaltung) und Christian Heinisch (Stadtverwaltung).
Bild: Stadt Neusäß

Zwei Ehrenzeichen in Gold und 17 in Silber werden verliehen. Der Sturm in diesem Jahr forderte der Wehr allein 500 Einsätze ab

Neusäß Egal ob bei Brand, Hochwasser oder Unwetter – auf die Neusässer Feuerwehren ist Verlass. Als Anerkennung für das große Engagement der Einsatzkräfte fand eine Ehrung von Feuerwehrleuten in der Stadthalle statt. Ausgezeichnet wurden Mitglieder, die seit 40 und 25 Jahren aktiv sind oder aus Altersgründen ausscheiden. Außerdem wurde auch fünf ehemaligen Kommandanten für ihren Einsatz gedankt.

Bei der Freiwilligen Feuerwehr Neusäß gab es in diesem Jahr einen Wechsel an der Spitze der Feuerwehr: Nach zehnjähriger Amtszeit als Kommandant der Feuerwehr Neusäß hatte Stefan Briechle diese Position abgegeben. Christian Kannler, 33 Jahre und vorher Stellvertreter, ist sein Nachfolger. Andreas Golling steht ihm als Stellvertreter zur Seite.

„Für ihren Mut und ihren Einsatz zum Wohl der Allgemeinheit können wir den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr gar nicht genug danken“, sagte Bürgermeister Richard Greiner in seiner Ansprache. Mit ihrem Engagement seien sie ein unverzichtbarer Bestandteil der Gesellschaft, der für die Bürger unerlässlich ist.

Die Stadt Neusäß zieht vor den Feuerwehrleuten den Hut

Alle zwei Jahre lädt die Stadt Neusäß als Dankeschön zu einer Festveranstaltung mit Ehrungen in die Neusässer Stadthalle ein. So erhielten dieses Mal 17 Feuerwehrmänner das Ehrenzeichen in Silber für ihre 25-jährige Tätigkeit und zwei Feuerwehrmänner das Ehrenzeichen in Gold für ihr 40-jähriges Engagement.

Des Weiteren wurden fünf ausgeschiedene Kommandanten und ein ausgeschiedener Feuerwehrvorstand ausgezeichnet. Ebenfalls geehrt wurden zwei Feuerwehrdienstleistende, die aus dem aktiven Feuerwehrdienst ausgeschieden sind, da sie die festgelegte Altersgrenze erreicht hatten.

Infrastruktur schnell wiederhergestellt

Über 1100 Einsätze hatten die acht Neusässer Feuerwehren in den vergangenen zwei Jahren zu bewältigen. Dazu gehören allein 500 Einsätze im Rahmen des schweren Unwetters, das dieses Jahr im Juni über Neusäß hinweggefegt ist. So schnell wie möglich wurde daran gearbeitet, den „Normalzustand“ nach dem heftigen Sturm am 20. Juni wieder herzustellen und nur der herausragenden Leistung der verschiedenen Einsatzkräfte wie der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass die Infrastruktur in Neusäß nach dem Sturm wieder so schnell hergestellt werden konnte. Darüber hinaus forderten das Hochwasser im Juni und die Hilfe bei der Flut in Deggendorf die Feuerwehrleute. Und auch für die Absicherung des Citylaufs, der dieses Jahr im Rahmen des Jubiläums „25 Jahre Stadt Neusäß“ umgesetzt wurde, war die Mithilfe der Feuerwehr unverzichtbar. „Ein Ehrenabend gehört zu den schönsten Veranstaltungen im Feuerwehrjahr“, sagte Kreisbrandrat Alfred Zinsmeister. Des Weiteren ging er auf anstehende Veränderungen für die Feuerwehr wie zum Beispiel die Einführung des Digitalfunks ein. Für die Umrahmung des Abends sorgte die Stadtkapelle Neusäß.

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