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Gersthofen

29.01.2018

Die Stadtretter lösen das Rätsel des Gersthofer Lochs

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5 Bilder
Streng mit der Lokal- und Weltpolitik ins Gericht ging der „Pressesprecher“ Manfred Lamprecht.
Bild: Foto: Marcus Merk

 Die Gersthofer Faschingssitzung Kol-La unterhält in der 48. Saison die Zuschauer mit witzigen Nummern. Und ganz nebenbei werden drei Kriminalfälle aufgeklärt.

 Gersthofen Die Fernsehsendung „XY“ überträgt live aus Gersthofen? Die Gersthofer Kol-La-Faschingssitzungen machen das möglich. In ihrer 48. Saison ist die gut viereinhalbstündige Mischung witziger Spielszenen, mitreißender Choreografien oder Schunkelmusik besonders kurzweilig.

Das im Vergleich zum letzten Jahr deutlich gewachsene Kol-La-Männchen Elias Rogg sucht nun „ein neues Kind für die alten Klamotten“ und zaubert den achtjährigen Daniel Döll als seinen Nachfolger aus einer Kiste. Dieser hat sich einen Spickzettel für sein Gedicht gemacht. Das Blatt entpuppt sich aber als Einkaufsliste der Mutter.

Wer hat die Gersthofer Alltagsmenschen beschädigt?

Wer hat die beliebten „Alltagsmenschen“-Skulpturen in Gersthofen beschädigt? Die Antwort liefern die „Stadtretter“ mit einem „Aktenzeichen XY – spezial“: Es war dritter Bürgermeister Reinhold Dempf (Andreas Leis) nach einem feuchtfröhlichen Abend in einer Gersthofer Pilsstube. Und Stadtrat Christian Miller (Jürgen Zill), bekannt für seinen Appetit, hat die alte Strasser-Villa gegen eine schlachtfrische Sau getauscht. Was Ex-Bürgermeister Siegfried Deffner (Robert Stempfl) und Stadtrat Albert Kaps (Charly Schafitel) mit dem Gersthofer Loch zu tun haben, sei nicht verraten. Für alles gibt’s allerdings Aufzeichnungen aus Überwachungskameras.

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Kampf mit dem Datenschutz

A propos Überwachung: Mit dem Datenschutz kämpfen Engel (Reinhold Dempf) und Teufel (Oliver Reiser). Aus Datenschutzgründen darf Sitzungspräsident Holger Franz sie gar nicht namentlich ankündigen. Im Rathauskeller sinniert der Engel, ob er angesichts des Gersthofer Bevölkerungswachstums seinen Himmel ausbauen muss. Der Teufel will – wegen der 13 Prozent Gersthofer AFD-Wähler – als Bürgermeisterkandidat für die AFD antreten – bei ihm stehen diese Buchstaben aber für „Alle fürn Deifl“.

Der „Pressesprecher“ Manfred Lamprecht wiederum meint angesichts der 20 Prozent Stimmen für die Bundes-SPD, „Das hätten die Roten auch leicht mit unserem Stadtrat Klaus Greiner erreicht“. Herbert Lenz betreibt im wahrsten Sinne des Wortes eine Nabelschau und findet, er sei „zu klein für sein Gewicht“. Perfekte Akrobatik mit einem Schuss Melancholie serviert die Gruppe „Cristallica“, gekleidet als französische Gaukler.

Für deftige Lacher sorgen Ina & Co als „Schwarze Witwen“, die sich darüber austauschen, wie sie ihre Männer fantasievoll beiseite geschafft haben.

Johannes Heesters ist schon da

Breiten Raum nehmen wie jedes Jahr die Musiknummern ein – neben der zuverlässigen musikalischen Begleitung des Abends durch die drei Ricardo’s. Die Gruppe Delicious geht auf „Zeitreise“ – doch in welches Jahr Albert Einstein (Max Alt) auch reist, Johannes Heesters (Josef Mielach) ist schon da und singt grottenfalsch. Den richtigen live gesungenen Ton treffen aber Franziska Hinz, Adina Bürger und Tanja Lachenmaier unter anderem als Andrews-Sisters sowie Robby Kraus als einzelner Comedian Harmonist und Peter Fischer als Falco.

Die Tanzgarde der Faschingsgesellschaft Lechana beschreibt das Fernsehen zur „Prime Time“ und bietet neben einer präzisen Choreographie (Marion Maisa, Lisa Eichmayr) einen rasanten Kostümwechsel.

Deftige Witze bringt die Feuerwehrkapelle bei einer „Bauernhochzeit“ mit viel Schunkelmusik. Als Gartenzwerge verkleidet eröffnet der TSV-Spielmannszug den Abend, gefolgt von der Dschungelparade mit den Blasharmoniker in Elefantenmontur.

Und die immer passende, ausgefeilte Beleuchtung unterstreicht die gelungenen Darbietungen der rund 250 Akteure des Abends.

 

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