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Welden

27.04.2015

Die digitale Welt im ländlichen Raum

An einer leistungsfähigen Internetversorgung kommt heutzutage niemand mehr vorbei – auch der Markt Welden will den Anschluss an die Datenautobahn.
Bild: Thorsten Jordan

An einer leistungsfähigen Internetversorgung kommt heutzutage niemand mehr vorbei – auch der Markt Welden will den Anschluss an die Datenautobahn.

An einer leistungsfähigen Internetversorgung kommt heutzutage niemand mehr vorbei – auch der Markt Welden will den Anschluss an die Datenautobahn. Derzeit liegt die Geschwindigkeit bei unter 30 Megabit pro Sekunde. Was möglich ist, erklärte Jürgen Schuster, Berater für Breitbandausbau, in der jüngsten Sitzung des Marktgemeinderats.

Vorgestellt wurden ein Breitbandförderprogramm sowie die einzelnen Techniken, mit denen es möglich ist, die Haushalte von 30 bis 50 und bis zu 100 Megabits pro Sekunde für Gewerbetreibende flächendeckend mit schnellem Internet zu erschließen.

Ein neues Breitbandnetz in der Gemeinde sei ein wichtiger Standortfaktor nicht nur für ansässige und künftige Unternehmen. Auch die Lebensqualität der Einwohner erhöhe sich. „Die digitale Welt darf auch für private Nutzer im ländlichen Raum nicht stehen bleiben“, sagte Bürgermeister Peter Bergmeir. Die Gemeinde Reutern sei mittlerweile bereits komplett mit 30 Mbit versorgt. Welden hingegen weise speziell in den Randbereichen erhebliche Defizite auf, so Schuster.

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Dass eine leistungsfähige Internetverbindung heute als enorm wichtig gilt – nicht nur in Firmen, bei Vereinen und Organisationen –, darüber waren sich die Räte einig. Die Gemeinde will jetzt den Ausbau vorantreiben. Inwiefern sich ein tatsächlicher Ausbau realisieren lässt, wird auch von den Kosten abhängig sein. Bürgermeister Bergmeir war es wichtig, den ersten Schritt zu machen: Jetzt soll der Ist-Zustand analysiert werden, um dann eine Entscheidungsgrundlage für den Ausbau der Daten-Infrastruktur zu haben.

Hochwasserschutz „Die Arbeiten an der Hochwasserschutzmaßnahme im Hagenmahd sind zwischenzeitlich so gut wie abgeschlossen“, berichtete Bergmeir. Die Begrünung könne Anfang Mai vorgenommen werden. Im Juni soll das Ingenieurbüro Steinbacher-Consult die Planungen für den Hochwasserdamm im Laugnatal südlich von Welden vorstellen. Realisiert werden könnte er 2017.

Entwicklungsforum Die erste Sitzung des Entwicklungsfelds VI „Dorfentwicklung und Zukunftsgestaltung“ findet am 29. April statt.

Stromversorgung Die Stromlieferverträge der ersten Bündelausschreibung mit Lieferbeginn 2014 laufen noch bis Ende 2016. Kleine Gemeinden können das Entgelt durch eine Bündelung in der Verwaltungsgemeinschaft deutlich reduzieren. Bergmeir schlug vor, einen Vertrag mit der Firma Kubus abzuschießen. Neu an den Angeboten ist, dass die Dienstleistungsverträge unbefristet angeboten werden. Dies ermöglicht, zukünftig die Ausschreibungen flexibler und rascher zu starten, da die Vorlaufphase mit Bewerbung und Beitritten entfällt. Dennoch können die Kommunen den Vertrag jederzeit kündigen.

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