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Landkreis Augsburg

01.05.2019

Die ersten Opfer in der Freinacht: Hase, Ente, Wildschwein

Zu gefährlichen Unfällen mit Wildschweinen kam es in der Freinacht (Symbolbild)
Bild: Tom Engel (Archiv)

Polizei zieht eine erste Bilanz und berichtet von tierischen Verkehrsunfällen sowie menschlichen Verfehlungen.

Tödlich endete die Freinacht im Augsburger Land für etliche Tiere. Die Polizei in Zusmarshausen berichtet von mehreren Wildunfällen. Zunächst wurde gegen 19.35 Uhr zwischen Zusamzell und Welden auf Höhe der Mülldeponie ein Hase überfahren. Gegen 00:25 Uhr kam es dann auf der gleichen Strecke zu einem nicht ganz ungefährlichen Verkehrsunfall mit einem Wildschwein. Um 22:30 Uhr wurde auf der A 6 von Burtenbach in Richtung Dinkelscherben ebenfalls ein Wildschwein überfahren. Gegen 23:15 Uhr erwischte es beim Ortsschild von Grünenbaindt ein Reh. Zuletzt wurde gegen 5:30 Uhr auf der Straße von Horgau in Richtung Augsburg bei Schäfstoß eine Ente, welche sich in einer Gruppe auf der Fahrbahn befand, überfahren. Es entstand jeweils Sachschaden an den Fahrzeugen. Verletzt wurde dabei aber niemand.

Was die berühmt-berüchtigten Freinachtscherze anbelangt, verliefen die Stunden zum 1. Mai nach Auskunft der Polizei verhältnismäßig ruhig. In Adelsried verschwand eine Steinstatue, in Kruichen randalierte eine Handvoll Jugendlicher in einer Bushaltestelle.

Im Bereich der Polizei Gersthofen lösten Ruhestörungen die meisten Freinachteinsätze aus. Ausnahme war ein Elfjähriger, der Erwachsene in der Gersthofer Zellerstraße offenbar übelst beleidigte, nachdem diese einen „Freinacht-Scherz“ unterbunden hatten. Ein Gruppe Kinder wollte eine offene Getränkepackung in einen Briefkasten stecken.

Für eine endgültige Bilanz der Freinacht ist es am Vormittag des ersten Mai aber noch zu früh. Erfahrungsgemäß gehen im Laufe des Tages weitere Strafanzeigen bei den Polizeiinspektionen ein.

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