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Zuckerguss

19.08.2016

Die größten Fans der Marmeladen sind die Kinder

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Uschi Faulhaber füllt die Pfirsich-Nekarinen-Marmelade in die Weckgläser. Die werden erst einmal umgedreht, so sind sie später lange haltbar.

Uschi Faulhaber kreiert ihre eigenen Rezepte. Ein Favorit ist ihr Weinbergpfirsich-Nektarinen-Aufstrich

Erdbeer-Vanille-Konfitüre, Brombeergelee oder lieber Orangen-Vanille-Fruchtaufstrich? Die vielfältige Auswahl an selbst gemachten Kreationen ist riesig: Uschi Faulhaber zaubert diese leckeren Rezepte. Ein saisonaler Favorit ist der Weinbergpfirsich-Nektarinen-Aufstrich – wie der zubereitet wird und welche Tipps und Tricks es gibt, weiß die 57-jährige Diedorferin. Das Rezept hat sie für das neue Heft „Zuckerguss“ eingereicht.

„Ich experimentiere und probiere gerne verschiedene Kombinationen aus“, sagt Uschi Faulhaber, die auch regelmäßig Torten backt und diese mit aufwendigen Verzierungen verschönert. Intensiv begonnen mit Backen und Kochen habe sie, als sie vor 36 Jahren ihren Mann geheiratet hat. Seit diesem Zeitpunkt schreibt Faulhaber eigene Rezepte und kreiert nach Lust und Laune.

„Am liebsten habe ich Kombinationen, die mit Früchten zu tun haben.“ Daher kam auch die Idee für den Weinbergpfirsich-Nektarinen- Aufstrich. Dafür benötigt man insgesamt etwa ein Kilogramm Pfirsiche und Nektarinen. „Die Nektarinen haben ein intensiveres, orangfarbenes Fruchtfleisch.“ Umso mehr man also davon verwendet, desto kräftiger wird am Ende die Farbe der Marmelade.

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Zuerst wird Wasser aufgekocht, das anschließend über die Früchte, die in einer Schale liegen, gegossen wird. Dadurch löst sich die Schale leichter vom Obst. „Dann sieht man im Endergebnis keine Stückchen“, weiß Faulhaber. Die Früchte werden dann nur kurz püriert, hinzu kommt Bourbon einer Vanilleschote, sowie etwa 500 Gramm Gelierzucker und etwa ein Päckchen Zitronensäure. Alles wird noch einmal gut vermischt, dann soll das Ganze etwa zehn Minuten richtig gut kochen.

Faulhabers größte Fans sind ihre Kinder. Die Produkte der dreifachen Mutter sind hoch geschätzt. Der absolute Favorit: Brombeergelee: „Das ist immer am schnellsten Weg“, lacht Faulhaber. Ihre ganze Familie bekommt regelmäßig etwas von ihren gezauberten Ergebnissen. Diese sind oft auch Torten, denn die gelernte Zahnmedizinische Fachangestellte hat im Backen ihre Leidenschaft gefunden. Die Zuckerblumen-Künstlerin verschenkt ihre Werke aber nur. Verkaufen dürfte sie die nicht, denn für einen gewerblichen Betrieb gelten strenge Vorlagen. Das stört sie aber nicht. „Am liebsten backe ich sowieso für Freunde und Familie.“ Die vierfache Oma zaubert daher zu vielen Anlässen, wie den Schulbeginn der Enkel, Geburtstagen oder Hochzeiten eines ihrer Kunstwerke.

Wenn das Fruchtpüree dann fertig gekocht ist, wird es in beliebig große Gläser eingefüllt. „Wichtig ist, dass die Gläser zuvor mit heißem Wasser ausgeschwenkt wurden“, verrät Uschi Faulhaber. Ansonsten ist die Gefahr groß, dass das Glas platzt. Als letzter Schritt müssen die befüllten Gläser dann gut verschlossen und umgekehrt hingestellt werden. Dadurch ziehen sie das Vakuum ein und die Marmelade hält sich lange.

„Es ist eigentlich ganz einfach“, freut sich die Diedorferin. Sie erstellt extra Etiketten mit jeweiligen Aufschriften, die sie dann abschließend auf die fertig gekochten Marmeladen klebt. Uschi Faulhaber hat auch einen Tipp zur Haltbarkeit: „Am besten ist es, die selbst gemachten Aufstriche im Dunklen und Kühlen aufzubewahren.“

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