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Ehrung

03.06.2019

Die „guten Seelen“ Zusmarshausens

Ehrung für zwei Zusmarshauser mit (von links) Landrat Martin Sailer, Richard Kraus, Peter Baldauf und Bürgermeister Bernhard Uhl.
Bild: Julia Pietsch

Peter Baldauf vom Fischereiverein und der Gabelbacher Richard Kraus ausgezeichnet

In den vergangenen drei Jahrzehnten prägte vor allem ein Gesicht den Fischereiverein Zusmarshausen – das von Peter Baldauf. Er war von 1978 bis 1989 Zweiter Vorsitzender, von 1993 bis 1996 Beisitzer und von 1996 bis 2017 Erster Vorsitzender des Vereins. Ein besonderes Anliegen war es ihm, die Jugendgruppe aktiv und attraktiv zu gestalten und damit vor allem auch junge Mitglieder anzusprechen und für die Vereinsarbeit zu begeistern. Neben dem Neubau des Fischerhauses am Rothsee fiel in seine Amtszeit außerdem jahrzehntelang die Organisation des Seefests am Rothseeufer, das den Markt Zusmarshausen weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt machte. „Mit seiner ehrenamtlichen Arbeit behält Peter Baldauf die Interessen und den Schutz der unverwechselbaren Natur und Landschaft unserer Heimat im Auge und setzt sich in vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit uneigennützig ein“, so Landrat Martin Sailer wahrend einer Feierstunde im Landratsamt anlässlich der Verleihung des Ehrenzeichens des Ministerpräsidenten für im Ehrenamt tätige Männer und Frauen. Ausgezeichnet wurde zudem ein weiteres Zusmarshauser Urgestein. Richard Kraus war 16 Jahre lang Mitglied des Pfarrgemeinderats der Pfarrei St. Michael in Gabelbach und davon zwölf Jahre dessen Vorsitzender. 1998 war er Gründungsmitglied des Orgelvereins Gabelbach und stand diesem bis 2018 vor. Durch seinen herausragenden Einsatz für den Erhalt der historischen Orgel der Pfarrkirche St. Michael in Gabelbach machte er sich besonders verdient.

„Die Gemeinde weiß noch gar nicht, welch großer Mann sich jetzt zur Ruhe gesetzt hat“, sagte der Zusmarshauser Bürgermeister Bernhard Uhl. Auch das soziale Engagement von Richard Kraus verdient eine Würdigung. So gibt er seit Längerem Sprachunterricht für Flüchtlinge und verbringt einmal pro Woche Zeit im Seniorenzentrum, wo er mit den Heimbewohnern singt oder ihnen vorliest. (AL)

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