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Gersthofen

13.11.2019

Die neue Mittelschule in Gersthofen wird noch größer

Die Bauarbeiten für die Erweiterung der Anna-Pröll-Mittelschule Gersthofen haben begonnen.
Foto: Marcus Merk

Das Gersthofer Gebäude war schon bei der Eröffnung vor einem Jahr zu klein. Doch der neue Anbau ist noch nicht das Ende.

Die Großbaustelle für den Neubau der Mittelschule Gersthofen ist noch nicht fertig – schon gibt’s eine neue: Gestern war offizieller Spatenstich für einen 3,2 Millionen Euro teuren Anbau, in dem ab September 2020 sechs weitere Klassenzimmer und Nebenräume zur Verfügung stehen sollen. Doch das wird nicht der letzte Anbau sein.

Die Anna-Pröll-Mittelschule hat 629 Schüler in 33 Klassen. Der 34 Millionen Euro teure Neubau, der den über 40 Jahre alten Altbau ersetzt, war schon bei der Eröffnung im Januar 2018 zu klein. Grund dafür war, dass das Raumprogramm der Regierung von Schwaben eingehalten werden musste und die für die Zahl der Schüler zugrunde liegende Prognose bereits zu Beginn der jahrelangen Planungen für den Neubau aufgestellt worden war. Sie bietet 24 Klassenzimmer. „Glücklicher Weise konnten wir mit einigen Klassen ins benachbarte Paul-KleeGymnasium ziehen“, erklärte Schulleiterin Sigrid Puschner.

Sechs Klassenzimmer, ein Abstellraum und ein WC im Anbau

Weil derzeit sieben Klassenzimmer fehlen, müssen Fach- und Ausweichräume für diesen Zweck genutzt werden und stehen für den Fachunterricht nicht zur Verfügung. Sechs Klassenzimmer, ein Abstellraum und ein WC sollen im Anbau an einem Seitenflügel die Raumnot lindern. Die Klassenzimmer gruppieren sich um einen zentralen Bereich. Die WCs sind am Übergang zum bestehenden Flügel.

Die Tendenz bei den Schülerzahlen ist unter anderem wegen der Ausweisung neuer Wohngebiete in Gersthofen und des weiteren Einzugsbereichs der Schule steigend. Dies betonte Bürgermeister Michael Wörle beim Spatenstich: „Beispielsweise durch das neue Baugebiet nördlich der Thyssenstraße werden wir mittelfristig weiteren Raum für zusätzliche Schüler benötigen.“

Gersthofer Mittelschule soll noch größer werden

Heutigen Prognosen zufolge sollen in dem geplanten Stadtquartier im Norden einst rund 2200 Einwohner leben. Auch das Quartier Römertor mit 200 Wohnungen auf dem ehemaligen Praktikergelände im Süden Gersthofens werde zusätzliche Klassen bringen, so Wörle. „Noch dieses Jahr werden wir ein Konzept vorstellen, wie die Mittelschule in den nächsten Jahren weiter vergrößert werden kann“, kündigte er an.

Doch das ist bald nicht die einzige Baustelle am Schulzentrum: Im Februar 2021 soll Spatenstich für das neue Gersthofer Gymnasium auf dem jetzigen Festplatz sein. Für das größte Hochbauvorhaben, das der Landkreis je angepackt hat, sind 75 Millionen Euro veranschlagt. Das sagte Landrat Martin Sailer vor kurzem bei einem Auftritt in Gersthofen.

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