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Emersacker

21.06.2018

Die neue Schulleiterin ist endlich da

Ute Fendt ist die neue Schulleiterin der Grundschule Emersacker. Mit der Medienausstattung ihrer neuen Heimat kennt sie sich dank der vernetzten Grundschulen im Holzwinkel schon bestens aus.
Bild: Simone Kuchenbaur

Ute Fendt leitet nun die Grundschule Emersacker. Ihre Leidenschaften sind Halbmarathon und Mathe.

Die Kinder in der Grundschule Emersacker freuen sich, dass mit Ute Fendt endlich ihre neue Schulleiterin da ist, auf die sie bereits seit dem ersten Schultag im letzten September warten. Denn so lange war die Stelle unbesetzt.

Weniger erfreuen wird die Schüler wohl, dass Ute Fendts Lieblingsfach ausgerechnet Mathematik ist. Das sei aber nicht immer so gewesen, meint die neue Schulleiterin schmunzelnd. In ihrer eigenen Schulzeit im Gymnasium in Neusäß lagen ihr eher die Fremdsprachen. Im Studium für das Grundschullehramt lag der Schwerpunkt dann auf katholischer Theologie, Deutsch, Biologie und Sport.

Die lange Wartezeit bis sie ihr neues Amt antreten konnte, empfand die 49-Jährige für alle Seiten als sehr anstrengend. Dass sie nun nach den Pfingstferien erstmals ihr Büro in der Grundschule Emersacker betreten konnte, obwohl es nur noch wenige Wochen bis zu den Sommerferien sind, sieht Ute Fendt positiv. Sie ist froh darüber, denn das erleichtere den Einstieg in das kommende Schuljahr, für das die Planungen jetzt schon in vollem Gange sind.

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Ute Fendt kommt von der Grundschule Adelsried und freut sich, dass sie durch die enge Zusammenarbeit der Grundschulen im Holzwinkel deshalb schon ein Ass auf der Hand hat. Die Medienausstattung und das Medienkonzept der Grundschule Emersacker könne man nämlich nur problemlos nutzen, wenn man sich damit gut auskenne. Weil in Adelsried nach demselben Konzept und mit den gleichen Programmen gearbeitet wird, fällt Ute Fendt der Einstieg in Emersacker in diesem Bereich leicht. Auch die neuen Kollegen waren ihr durch die gute Vernetzung der Schulen bereits bekannt.

Viele Ehrenamtliche engagieren sich

Dennoch: „Ich weiß, welches Erbe ich hier antrete“, meint die Mutter zweier Töchter im Hinblick auf die Arbeit ihrer Vorgängerin Maria Stein. „Das ist hier eine traumhafte, kleine Schule. Die Räumlichkeiten und die Ausstattung sind super. Die Gemeinden stehen als Träger voll dahinter“, sagt Ute Fendt und freut sich auf viele spannende und neue Aufgaben in ihrem Berufsalltag. Im Augenblick nähme dies aber noch viel Zeit in Anspruch. Das Hobby Laufen über längere Distanzen – auch mal ein Halbmarathon – muss wohl derzeit etwas zurückstecken.

Die nächsten Wochen unterrichtet Ute Fendt in fast allen Klassen. Das findet sie auch gut so, denn so bekomme sie schnell einen Einblick und lerne die Kinder kennen. Nur mit dem Merken der vielen neuen Namen klappe es noch nicht so ganz, gesteht sie.

Auch die Kinder aus den Flüchtlingsfamilien in Heretsried und Emersacker hat die neue Schulleiterin im Blick. „Die Schule war in diesem Jahr gut mit Stunden ausgestattet, in den man die Kinder fördern konnte“, sagt Fendt. Außerdem lobt sie das ehrenamtliche Engagement von Freiwilligen, die mit den Kindern zusätzlich lernen und sie bei den Hausaufgaben betreuen. „Ich glaube, dass man das nicht viel besser hätte machen können.“

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