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Dinkelscherben

14.09.2019

Die neue Turnhalle in Dinkelscherben steht bereit

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2 Bilder
So sah es in der Dinkelscherber Turnhalle während der Sanierung aus (links), und so geht sie am Montag wieder in den regulären Betrieb. Ins Auge fällt die neue Innenwand aus Eichenholz und der neue Bodenbelag in Dunkelgrau. 
Bild: Markt Dinkelscherben

Die Sanierung der Sporthalle in Dinkelscherben ist abgeschlossen. Ab Montag soll dort wieder geturnt und gespielt werden können. Was sich verändert hat.

Eine Woche nach Schulbeginn soll in der neuen Turnhalle wieder trainiert werden können. Ab Montag wird hier wieder geturnt und Fußball gespielt. Die Millionen-Sanierung der in die Jahre gekommenen Halle ist abgeschlossen. Verändert hat sich während der Bauphase in den vergangenen 15 Monaten eine Menge.

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Viel ist nicht mehr übrig von der alten Schulturnhalle, die 1976 gebaut wurde. Nur noch der Beton des Grundgerüsts, einige Türrahmen und die Trennvorhänge in der Halle erinnern an alte Zeiten. Der Rest wurde saniert, ausgetauscht oder umgebaut. Auf den ersten Blick fällt der neue Boden in der Halle ins Auge. Er ist nun dunkelgrau und nicht mehr grün. Ins Auge fällt auch die neue Innenwand, eine Holzverkleidung aus Eiche. Neu ist auch die Decke in der Halle. Eine Besonderheit: Hier oben befindet sich auch die neue Heizung der Halle. Weil eine Heizanlage im Boden zur Folge gehabt hätte, dass die Anschlüsse zu den Abstellräumen und Kabinen nicht mehr gepasst hätten, habe man sich für diese Lösung entschieden. In der alten Halle wurde über die Lüftung geheizt. Doch das war mit hohem Energieaufwand verbunden.

Kleinere Arbeiten stehen noch aus

Für die Umkleidekabinen gibt es ein neues Farbkonzept. Der Boden wurde in unterschiedlichen Farben gestaltet. Die Turnhalle lässt sich in drei Bereiche teilen, ihnen kann so je eine Farbe zugeordnet werden. So sollten sich die Kinder besser orientieren können, erklärte Bürgermeister Edgar Kalb bei einem Rundgang durch die Halle noch während der Bauphase. Insgesamt wird es künftig sechs Umkleidekabinen mit jeweils einer eigenen Dusche geben.

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„Die verantwortlichen Mitarbeiter des Bauamts, das Architektenbüro, die Fachplaner und die ausführenden Firmen haben den gesetzten Zeitplan eingehalten“, teilt Bürgermeister Kalb mit. Ganz fertig ist die neue Turnhalle an der Schule aber noch nicht. Kleine Nach- und Restarbeiten seien noch auszuführen. „Für ein Projekt dieser Komplexität und Größenordnung jedoch in sehr geringem Umfang“, erklärt Kalb. So musste die Halle in der vergangenen Woche zum Beispiel noch grundgereinigt werden. Und am frühen Montagmorgen wird noch einmal geputzt, bevor der Betrieb losgehen kann. Im Umkleideraum müssen noch Schlösser angebracht werden. Für die Lehrerräume steht noch eine Abstimmung zur Möblierung aus.

Welche Geräte kommen in den neuen Fitnessraum?

Außerdem verzögert sich der Einbau der geplanten Boulder-Wand. Er müsse erneut ausgeschrieben werden, teilt Bürgermeister Kalb mit. Der Konditionsraum werde bis etwa Ende Oktober mit neuen Sportgeräten bestückt. Hierzu müsse man sich noch abstimmen. Dort, wo früher ein Außenlager für den Rasenmäher und andere Geräte war, soll es künftig einen Fitnessraum mit großem Fenster zur Halle hin geben. Bürgermeister Kalb sprach von einer „Muckibude“. Welche Geräte dort künftig stehen werden, ist noch unklar.

Kosten liegen bei rund 4,5 Millionen Euro

Begonnen haben die Arbeiten zur Sanierung im Juni vergangenen Jahres. Etwa drei Monate lang war man mit dem Abriss beschäftigt. Dann kam neue Elektrik, Heizung und Lüftung. Auch das Dach und die Außenfassade wurden komplett erneuert. Die größten Kostenfaktoren sind das neue Dach und die Elektrik mit je einer halben Million Euro. 

Die Gemeinde hatte sich dazu entschieden, die Halle zu sanieren, anstatt eine neue zu bauen. Das habe mit den Fördergeldern zu tun, erklärte Kalb. Die gebe es bei einem Neubau nämlich nur für eine Zweifachturnhalle. Das hänge mit der Zahl der Schulkinder in Dinkelscherben zusammen. Weil man aber weiterhin eine Dreifachhalle wollte, habe man sich für die Sanierung entschieden. Insgesamt liegen die Kosten dazu bei rund 4,5 Millionen Euro. Damit liegt die Gemeinde im Budget. Etwa die Hälfte der Kosten übernimmt der Staat. Die andere Hälfte teilen sich Kommune und Landkreis.

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