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Diedorf

21.12.2020

Diedorfer Eukitea feiert Theaterpremiere als Videostream

Hannes Langanky und Cecilia De la Jara gehen im neuen Eukitea-Theaterstück "Let's Go! 2.0 – Online" auf die Reise durch eine moderne Großstadt.
Bild: Marcus Merk

Plus Wie alle Theater musste auch das Diedorfer Eukitea schließen. Doch Not macht erfinderisch. Jetzt gab's das neueste Stück "Let's Go! 2.0 – Online" per Videostream.

Das Diedorfer Theater Eukitea präsentiert mit "Let’s Go! 2.0 – Online" ein neues präventives Theaterstück zum Thema Mobilität für Kinder und Jugendliche ab elf Jahren. Nun feierte das Stück seine digitale Premiere: 34 Umweltbeauftragte der Münchner Balthasar-Neumann-Realschule sowie weitere Klassen sahen es sich über Videostream an. Zunächst fand eine Begrüßung und Einführung durch die Schauspieler Cecilia De la Jara und Hannes Langanky für die Lehrkräfte und Schüler statt, in der auf das Thema hingeführt wurde. Dabei wurden die Schauspieler über ein Konferenztool digital zugeschaltet. Im Anschluss sahen sich die Jungen und Mädchen mit ihrem Lehrer das Theaterstück als Film an. Danach folgte ein Nachgespräch mit den Schauspielern, in dem die Schüler die Möglichkeit hatten, Fragen oder offene Punkte direkt zu besprechen.

Im Mittelpunkt des Stücks stehen zwei Jugendliche. Cecilia und Hannes machen sich auf den Weg vom Olympiapark zum Isarstrand und erkennen dabei, dass eine Großstadt nicht nur anhand der Fläche und Einwohnerzahl erkennbar ist, sondern auch an der Vielfalt und dem Angebot an Fortbewegungsmitteln. Zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit Tretrollern, dem Bus oder der U-Bahn: Genauso vielfältig, wie Mobilität sein kann, genauso verschieden sind auch die ökologischen Fußabdrücke, die jedes einzelne dieser und anderer Fortbewegungsmittel mit sich bringt.

Wie hängen Mobilität und Nachhaltigkeit zusammen?

Wie sehr hängen Mobilität und Nachhaltigkeit miteinander zusammen und welche Erfahrungen aus Vergangenheit und Gegenwart helfen uns dabei, das Leben in einer Großstadt weiterhin lebenswert zu machen?

Auf dem Weg der beiden durch München konnten die Schüler selbst herausfinden, auf welche Art und Weise sie ihren Weg durch ein München der Zukunft gehen wollen. '"Erkenne deinen Einfluss auf den Fortschritt einer Metropole und die Balance zwischen Natur und Technik", so Eukitea-Chef Stephan Eckl. "Let’s Go! 2.0 – Online" wurde im Jahr 2020 im Auftrag und mit fachlicher Unterstützung der Landeshauptstadt München erarbeitet und ist eine Neufassung des Mobilitätsstücks aus dem Jahr 2013. Die Regie der Produktion hatte Claudio Raimondo, die passende Musik gestaltete wie immer Eukitea-Hauskomponist Fred Brunner.

Diedorfer Ensemble streamt die Aufführung

Aufgrund der derzeitigen Corona-Restriktionen und den damit verbundenen Schwierigkeiten für mobile Theater, direkt an die Schulen zu kommen, bietet das Onlineprojekt Schülern dennoch die Möglichkeit, das Theaterstück inklusive Vor- und Nachgespräch zu erleben. "Als klassenübergreifendes Angebot können möglichst viele Schüler gleichzeitig erreicht und dennoch die Hygieneschutzmaßnahmen der Schulen eingehalten werden", so Eckl weiter.

"Über ein Konferenztool (zum Beispiel Microsoft Teams oder Zoom) wird unser Team live in das Klassenzimmer zugeschaltet, wodurch eine persönliche Kommunikation im Vor- und Nachgespräch zwischen unserem Team und den Schüler bestehen bleibt." Das Theaterstück wird der Schule über die Videoplattform Vimeo zur Verfügung gestellt. Hierfür erhält man einen Vimeo-Link sowie ein dazugehöriges Zugangspasswort vom Eukitea. Alle Abläufe und Vorgehensweisen werden vorab ausführlich am Telefon besprochen.

Acht von 17 Stücken wurden 2020 verfilmt

Eukitea hat in diesen bewegten Zeiten einen neuen Zweig entwickelt: "Eukitea Online": Acht der insgesamt 17 aktuell laufenden Theaterproduktionen wurden professionell gefilmt und bilden Bausteine für vielfältige Theaterprojekte an Schulen. Die verschiedenen Module – Lehrerfortbildung, Theateraufführung, Schüler-Workshops und Elternabend – können sowohl digital als auch in einem Methodenmix aus digitalen Bausteinen und Modulen persönlich vor Ort in der Schule stattfinden, je nachdem wie es für die Situation sinnvoll ist.

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