Newsticker

EU sichert sich bis zu 160 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs von Moderna
  1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg Land)
  3. Dienstwagen für Bürgermeister: Keine Kaufprämie für Aystetten

Aystetten

11.08.2020

Dienstwagen für Bürgermeister: Keine Kaufprämie für Aystetten

Bereits entschieden hat der Gemeinderat, dass Bürgermeister Peter Wendel in Aystetten nun seine Dienstfahrten abrechnen muss.
Bild: Christian Gall (Symbolbild)

Plus Das Auto für Bürgermeister Peter Wendel bleibt weiterhin ein Thema im Aystetter Rat. Die endgültige Entscheidung soll in einer öffentlichen Sitzung getroffen werden.

Der Gemeinderat Aystetten hat die Entscheidung über Peter Wendels Dienstwagen vertagt. Nach Auskunft des Ersten Bürgermeisters hat die Gemeindeverwaltung mehrere Angebote für die Anschaffung eines Elektrowagens eingeholt und dem Gemeinderat auf einer nicht öffentlichen Sitzung vorgelegt.

Die Entscheidung gestaltete sich aber schwieriger als gedacht: Wie Teilnehmer der Sitzung unserer Zeitung berichten, hatte man mit der Kaufprämie der Bundesregierung gerechnet. 6000 Euro hätte Aystetten dann zurückbekommen. Wie sich herausgestellt habe, gilt die Prämie allerdings nicht für Gemeinden, sodass die bisherige Kostenplanung nicht aufgeht.

Die Entscheidung über den Dienstwagen soll öffentlich getroffen werden

Zudem habe man sich geeinigt, dass dieses Thema erst in einer öffentlichen Sitzung endgültig entschieden werden soll, weil es die Öffentlichkeit betreffe. Das bedeutet, der Dienstwagen wird Thema auf der Sitzung des Gemeinderats am Donnerstag, 24. September. Bürgermeister Wendel hatte den Dienstwagen auf der Sitzung im Mai gefordert. Das war eine Reaktion auf einen Antrag der Grünen, dass er für drei Monate ein Fahrtenbuch führen solle, um seine Fahrtkostenpauschale von 120 Euro pro Monat neu zu berechnen.

Auf der Sitzung im Juni wurde der Dienstwagen dann einstimmig bewilligt. Neben Wendel soll er auch noch von anderen Mitarbeitern der Gemeinde genutzt werden können.

Lesen Sie dazu auch:

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren