Newsticker

WHO: Steigende Coronazahlen sind kein Anzeichen für zweite Welle
  1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg Land)
  3. Diese Apps empfiehlt unsere Klartexterin für den Alltag

Landkreis Augsburg

16.01.2020

Diese Apps empfiehlt unsere Klartexterin für den Alltag

Unsere K!ar.Texterin Lena hat ihr Handy nach den wichtigsten Apps durchforstet und sich kritisch gefragt: Was brauche ich wirklich? Dabei zeigte sich, für wie viele Alltagsaufgaben das Smartphone ein praktischer Helfer ist.
Bild: Lena Angerer

Unsere Klartexterin Lena Angerer hat ihr Handy auf den Kopf gestellt und ihre Lieblingsapps bestimmt, die sie nicht mehr missen möchte.

In den 80ern noch unvorstellbar, heutzutage nicht mehr wegzudenken: das Smartphone. Als unser ständiger Wegbegleiter verbringt es vermutlich bald mehr Stunden mit uns – beziehungsweise wir mit ihm – als unser Partner oder unsere Freunde. Wenn die innere Stimme dann doch einmal wieder leise Zweifel äußert, ob wir nicht zu sehr von unserem Handy abhängig sind, argumentieren wohl viele: Es ist schließlich auch praktisch. Einige Apps auf unserem Smartphone erleichtern unser Leben ohne Frage erheblich. Aber brauchen wir wirklich auch alle, die wir auf unserem Handy installiert haben? Diese Frage habe ich mir gestellt und meine Apps kritisch unter die Lupe genommen.

Kommunizieren Die Anwendung, die ich wohl am meisten nutze und auf keinen Fall mehr deinstallieren würde, ist Whatsapp. Anfangs nur ein Weg, um mit meinen Freunden Kontakt zu halten, läuft mittlerweile auch sehr viel Organisatorisches über die App: Gruppen zur Planung von Geburtstagsgeschenken, die Erstellung einer Abizeitung, der Probenbesuch und Auftritte in meinem Orchester sind inzwischen fester Bestandteil meiner Zeit auf Whatsapp. Gleichzeitig stellt es die Teilnehmer vor einige Probleme, wenn ein Gruppenmitglied beschließt, eine längere Handy-Auszeit zu nehmen.

E-Mail Des Weiteren praktisch und elementar ist für mich die E-Mail-App. Über sie regle ich ausschließlich Organisatorisches. Ich finde es sehr praktisch, dass ich nicht immer den Laptop hochfahren muss, um zu erfahren, ob ich überhaupt eine neue E-Mail erhalten habe.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Suchen Ecosia ist eine weitere Anwendung, die ich mehrmals täglich nutze. Das ist eine Suchmaschine, die für eine bestimmte Anzahl an Suchanfragen einen Baum pflanzt – gewissermaßen also ein nachhaltiger Google-Ersatz, der mich regelmäßig bei Recherchearbeiten für die Schule oder plötzlich aufkommenden Fragen wie „Welche Tierart wird am ältesten?“ unterstützt.

Verkehr Um mich bei Ausflügen zurecht- zufinden und den planerischen Aufwand zu erleichtern, nutze ich Google Maps sowie die Deutsche Bahn- und AVV-App. Schon das ein oder andere Mal hätte ich wohl ohne diese Apps die richtige Adresse nicht gefunden oder wäre ratlos am Bahnhof gestanden.

Wetter Auch eine Wetter-App habe ich auf meinem Smartphone, über die ich bequem in der Früh im Bett das Wetter nachschauen und so mein Outfit für den Tag planen kann. Falls ich zusätzlich eine Pack- oder To-do-Liste brauche, schreibe ich diese auch direkt in meine Notiz-App, in die ich jederzeit neue Punkte aufnehmen oder abhaken kann.

Kamera Auch die Kamera-App, die standardmäßig installiert ist, nutze ich regelmäßig. Entweder, um schnell etwas abzufotografieren, damit ich es nicht notieren muss oder, um Ausflüge zu dokumentieren.

Uhr Die vorinstallierte Uhr – egal ob als Wecker oder als Erinnerung – ist bei mir mittlerweile ebenfalls nicht mehr wegzudenken.

Kalender Um schnell einen Termin eintragen oder spontan zusagen zu können, nutze ich die standardmäßig installierte Kalender-App und noch zusätzlich den Kalender „Time Tree“. Mit der einen App habe ich Zugriff auf unseren Familienkalender, mit der anderen kann ich bequem meine Freizeit mit meinem Freund planen.

Schule Auch für die Schule gibt es die eine oder andere nützliche App. So verwende ich beispielsweise seit vergangenem Jahr die Anwendung „Abi-Calc Bayern“, um meine Noten aus der Oberstufenzeit einzutragen und so meinen aktuellen Abischnitt zu berechnen – oder besser gesagt, um ihn berechnen zu lassen.

Passwörter Abschließend bleibt noch eine App zu erwähnen, die meine Passwörter für Dutzende von Anwendungen, Programmen und Internetportalen verwaltet. Diese Hilfe kann ich gut gebrauchen, da die wichtigen, aber auch die eher unwichtigen Apps mittlerweile zu viele Passwörter und Benutzernamen benötigen, als dass ich sie mir alle merken könnte.

Ich hätte diese Liste noch weiter ausführen und über den Nutzen von Youtube, Instagram, Spotify und einem Grafikrechner diskutieren können. Bei diesen Apps ist es allerdings wesentlich schwieriger, ihre Wichtigkeit rational zu belegen – sie sind eher Freizeitvergnügen als wichtige Alltagshilfen.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren