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26.01.2014

Diese Musik vermittelt Freude

Ein Orchester mit jungem Dirigenten: Tristan Uth gab beim Neujahrskonzert der Stadtberger Sinfoniker den Takt vor.
Bild: Andreas Lode

Stadtberger Sinfonieorchester begrüßt das neue Jahr mit viel Schwung

Von Sigrid Wagner

Neusäß Mit einem klangvollen Auftakt stimmte das Stadtberger Sinfonieorchester das neue Jahr an und lockte zahlreich die Zuhörer in die Stadthalle nach Neusäß. Unter der dynamischen Taktführung des jungen Dirigenten Tristan Uth erlebten die Zuhörer ein mitreißendes Konzert mit ausgefeilten Orchesterpassagen. Das Ensemble präsentierte eine Mischung bekannter klassischer Unterhaltungsmusik unter dem Motto „Nicht nur Musik aus Wien“, verfeinert durch das Instrumentalduo „Rossel-Klassik“ und das A-cappella-Quartett „VoiceNet“ sowie die beiden Gastsänger, Sopranistin Isabell Münsch und Tenor Christian Bauer.

Die flotte Einstimmung ins Konzert gelang mit dem Florentiner Marsch von Julius Fucik und ganz wienerisch mit leicht beschwingten Walzertakten von Johann Strauß. Bei der Ouvertüre von Franz von Suppé sprang der Funke ins Publikum über. Es ist sicher ein Genuss für den Zuhörer, bekannte Werke zu hören. Doch nicht nur das Stadtberger Sinfonieorchester zeigte Bestleistungen, die musikalischen Gäste rundeten den Abend trefflich ab. Einen Hauch von Klezmer servierten die Schwestern Angela und Ruth Maria Rossel an Violine und Cello. Auch ihre „Two Moments in a City“ war ein Ohrenschmaus der Extraklasse. In eine völlig andere Musikwelt reiste das Publikum mit der „Augschburger Boygroup“, so kündigte Sybille Schiller das A-cappella-Ensemble „VoiceNet“ an. Die vier Stimmkünstler ließen Robbie Williams, Billy Joel und die Les Humphrey Singers auf der Bühne erklingen und entließen dann erst einmal in die Pause.

Mit dem musikalischen Liebesdrama aus Leonard Bernsteins „West Side Story“ wurde der krönende Abschluss eingeleitet und führte hin zum innigen Duett von Maria und Toni, gesungen von Sopranistin Isabell Münsch und Tenor Christian Bauer. Drei Werke aus „Die Csárdásfürstin“ rundeten den Abend ab. Das Publikum forderte mehrere Zugaben und wurde mit dem Walzer „An der schönen blauen Donau“ und dem Radetzkymarsch belohnt.

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