1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg Land)
  3. Digitale Schule: Wer denkt an die Eltern?

Digitale Schule: Wer denkt an die Eltern?

MMA_00637.jpg
Kommentar Von Elli Höchstätter
24.02.2019

Kinder und ihre digitalen Mobilgeräte. Viele Eltern kennen das.

Der Sohn oder die Tochter, die im ach so herrlichen Pubertätsalter eigentlich gar nicht mit ihren langweiligen Eltern reden wollen, schwingen sich zu Höchstleistungen beim Argumentieren auf, nur um länger am Smartphone oder Tablet hängen zu dürfen. Künftig dürften diese Diskussionen für die Eltern noch schwieriger werden. Der Grund: Der Nachwuchs wird das Tablet auch im Unterricht verstärkt nutzen, immerhin wird der Staat Milliarden Euros in die digitale Ausstattung der Schulen investieren.

Natürlich kann der Einsatz von Tablets im Unterricht sinnvoll sein. Doch haben die Verantwortlichen in der Politik dabei auch an die Eltern gedacht? An die Heerscharen von Müttern und Vätern, die mit allen möglichen Kniffen versuchen, ihre Kinder vom Tablet wegzuholen, damit diese wenigstens noch ansatzweise mitbekommen, welche Dinge in der realen Welt vor sich gehen und welche Jahreszeit gerade da draußen herrscht?

Was machen diese Eltern, wenn der Nachwuchs nun auch noch behauptet, er müsste das Tablet aus schulischen Gründen benützen? Väter und Mütter werden sich kreative Lösungen überlegen müssen, was sicherlich nicht so einfach sein wird – inklusive so mancher heftiger Diskussionen.

Wie es aktuell mit der Digitalisierung der Schulen im Landkreis aussieht, lesen Sie hier: Lieber neue Tablets oder bessere Sanitäranlagen?

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren