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Dinkelscherben

17.11.2018

Dinkelscherbenerin will ihren großen Traum erfüllen

Annette Luckner möchte Bürgermeisterin werden
Bild: Manuela Rauch (Archiv)

Die Dritte Bürgermeisterin Annette Luckner aus Dinkelscherben kandidiert für den Chefsessel im Peitinger Rathaus. Es gibt einen großen Unterschied.

Sie will sich ihren großen Traum erfüllen: Annette Luckner möchte Bürgermeisterin werden. Allerdings nicht in Dinkelscherben, wo sie seit über 20 Jahren wohnt und sich fast genauso lange politisch engagiert. Die 52-Jährige plant, das SPD-Oberhaupt der Marktgemeinde Peiting zu beerben.

Bürgermeister Michael Asam hört zur nächsten Kommunalwahl 2020 auf. 24 Jahre war er auf dem Chefsessel im Rathaus der Gemeinde im Landkreis Weilheim-Schongau. Die Gemeinde im Voralpenland ist mit 12.000 Einwohnern fast doppelt so groß wie Dinkelscherben. Sie lasse sich trotzdem gut mit der Reischenau-Gemeinde vergleichen, sagt Luckner. Peiting sei ähnlich ländlich geprägt und habe eine funktionierende Vereinsstruktur.

In Peiting hat Eishockey Hochsaison

Aber einen Unterschied gibt es. Auf ihn zielte eine der ersten Fragen von Luckner ab: Wie steht’s um die Wasserversorgung in Peiting? Während in Dinkelscherben das Trinkwasser seit Wochen mit Chlor desinfiziert wird und kommende Woche über ein neues Wasserkonzept abgestimmt werden soll, hat Peiting eine erneuerte Versorgung. Ein weiterer Unterschied: In Peiting hat Eishockey Hochsaison. Am Sonntag wird sich Luckner das Punktspiel des EC in der Oberliga gegen den SC Riessersee anschauen: ein Klassiker der beiden Traditionsvereine, der hunderte Fans ins Eisstadion lockt.

Der Sport ist der gebürtigen Ingolstädterin nicht fremd. Ihr Mann stand früher selbst auf dem Eis. Außerdem fotografierte die Redakteurin früher für eine Fachzeitung Spiele – kein einfaches Unterfangen, weil der Sport blitzschnell ist und das reflektierende Eis der Kamerabelichtung häufig einen Streich spielt. Der Termin an der Bande ist der erste öffentliche Auftritt von Luckner im Pfaffenwinkel.

18 Jahre politische Arbeit in Dinkelscherben sind genug

Bislang kennen sie nur die Mitglieder des SPD-Ortsvereins, denen sich die zweifache Mutter – Sohn Felix (23) studiert in Augsburg, Tochter Pia (21) in Paderborn – am Donnerstag vorgestellt hatte. „18 Jahre politische Arbeit in Dinkelscherben sind genug. Ich brauche noch einmal eine neue Herausforderung“, sagte die Dritte Bürgermeisterin von Dinkelscherben, die über die Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik in Bayern auf Peiting gekommen war. Die offizielle Nominierung zur Bürgermeisterkandidatin soll Anfang 2019 sein. Bis dahin hat die 52-Jährige sicherlich ihre drei männlichen Mitbewerber kennengelernt. An Erfahrung fehlt es Luckner nicht: Sie begleitete die Wahlkämpfe von Christian Ude und Peer Steinbrück, moderierte mit den politischen Größen Veranstaltungen in Deutschland.

Seit 2002 sitzt sie im Gemeinderat in Dinkelscherben. Seit 2008 fungiert sie dort als Dritte Bürgermeisterin. Sie ist stellvertretende Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Augsburg-Land und Präsidiumsmitglied im Landesvorstand der Bayern-SPD. 2014 kandidierte sie für das Bürgermeisteramt in Dinkelscherben, unterlag aber Edgar Kalb. Im Mai hatte sie sich um den Posten zur Landkreis-Vorsitzenden der SPD beworben – und knapp gegen Florian Kubsch aus Königsbrunn verloren. Der warf in dieser Woche das Handtuch.

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17.11.2018

Nun wie sagt man so schön ?? sie hat nicht Knapp gegen den Jetzigen Bürgermeister der Marktgemeinde verloren !! sondern sie kam nicht einmal in die Stichwahl !!! denn die SPD Anhänger und eigentlich alle Bürger waren nicht so begeistert wie sie den Ehemaligen SPD Bürgermeister in Dinkelscherben aus dem Amt Gemobbt hat !! Da werden sich die Peitinger sicher sehr freuen wenn sie diese Frau Wählen !! in Dinkelscherben wäre sie wahrscheinlich nicht mehr aufgestellt worden

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18.11.2018

Es gehört zu unserer Meinungsfreiheit, dass ein in Italien Lebender mit Verallgemeinerungen („eigentlich alle Bürger“) und in schlechtem Deutsch eine Bürgerin herabwürdigen kann.
Ich selber habe Frau Luckners ehrenamtliches Engagement für unser Gemeinwohl kennen und schätzen gelernt.
Raimund Kamm, Augsburg

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18.11.2018

hallo Herrr Raimund Kamm ich grüße Sie ! ich wollte Keine Bürgerin herabwürdigen , sondern habe nur das geschrieben was in Dinkelscherben Jeder weiß und was sehr vielen Wählern sehr böse Aufgestoßen ist !! ein Peter Baumeister hatte es nicht verdient auf so eine Herabwürdigende weise Von der Damaligen Vorsitzenden der SPD behandelt zu werden ! und wenn sie auf mein Leben in Italien anspielen ,lach , kann ich ihnen sagen das ich deswegen in Italien lebe weil ich in Deutschland in die Altersarmut geraten wäre !! so ist es nun einmal wenn mann lebt und nicht Kricht

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