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Dinkelscherben

22.02.2021

Dinkelscherber Förderverein: Vor zwei Jahren gelang die Rettung des Hospitalstifts

Im Sommer wurde der Förderbescheid an die Hospitalstiftung Dinkelscherben übergeben.
Bild: Marcus Merk (Archivfoto)

Plus Er sollte die drohende Schließung des Dinkelscherber Seniorenheims verhindern. Nun ist der Förderverein "Hospitalstift" zwei Jahre alt geworden.

Der Dinkelscherber Förderverein Hospitalstift wurde vor gut zwei Jahren unter der Federführung von Josef Guggemos gegründet, um die Schließung des dortigen Hospitalstifts abzuwenden. Mit viel Herzblut, Engagement und Überzeugungsarbeit haben die Verantwortlichen dies geschafft. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Freie-Wähler-Landtagsfraktion, Fabian Mehring, war von Anfang an überzeugt davon, dass es sich lohne, für die Einrichtung zu kämpfen. Zusammen mit Staatsministerin Carolina Trautner (CSU) übergab er vergangenen Sommer einen Förderbescheid von 1,44 Millionen Euro.

Kurze Zeit später wurde der Block A des Hospitalstifts eröffnet. Dieser Bauabschnitt wurde alleine vom Stift und dem Förderverein mit seinen 1214 Mitgliedern getragen. Tausende von ehrenamtlichen Arbeitsstunden sind in diesen Bauabschnitt geflossen. Nicht nur wurden die Räume der Bewohner saniert, parallel wurde auch der Innenhof hergerichtet und barrierefrei gebaut. Die aus Block C ausrangierten aber noch sehr gut erhaltenen Einbauschränke, Pflegebetten und auch Rollstühle wurden ausgebaut, zwischengelagert und werden ab Mitte März nach Rumänien gebracht.

Nun stellte Mehring anlässlich des zweiten Geburtstags des Fördervereins klar: "Euer anhaltendes Engagement, nicht nur für das Hospitalstift in Dinkelscherben, sondern auch für das Seniorenzentrum in Zusmarshausen, ist einzigartig."

Regelmäßiger Telefondienst organisiert Kontakte in den Heimen

Besonders angetan zeigte er sich vom regelmäßigen Telefondienst des Fördervereins, der die Organisation der Besuche in den beiden Seniorenstiften organisiert. "Um Infektionen zu verhindern, mussten die Kontakte in den Heimen massiv beschränkt werden. Gerade die dadurch entstehende Einsamkeit ist für viele ältere Menschen ein großes Problem, das sie durch ihr Engagement abmildern.“ Der Verein organisiert hier zusammen mit Jakob Stadler vom BRK Zusmarshausen und einigen ehrenamtlichen Ärzten, die auf Initiative des Fördervereins gewonnen werden konnten, die vorherige Testung der Heimbesucher.

Umso wichtiger ist es nun in Mehrings Augen, dass auch der "harte Kern" des Fördervereins, der regelmäßig Kontakt zu den beiden Einrichtungen hat, zeitnah geimpft werde. (AZ)

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