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Ortsgeschichte

03.05.2013

Dinkelscherber Schätze am Wegesrand

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2 Bilder
Die erste Stele wurde vor knapp zehn Jahren vor dem Spital im Ortskern aufgestellt.

Entlang des neuen Kulturwegs erfahren die Besucher viel über die Gemeinde

Dinkelscherben 33 Stelen hat der Markt Dinkelscherben in enger Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Reischenau in Dinkelscherben und seinen Ortsteilen errichtet. Auf ihnen wird die Geschichte historischer Gebäude und die des Marktes selbst beschrieben. Mit einer geführten Wanderung zu den Stelen im Kernort wurde am ersten Maifeiertag der sogenannte Kulturweg eröffnet.

Die Veranstaltung fand im Rahmen des elften Reischenauer Markstois statt. Vor zehn Jahren hatten der Vorsitzende des Heimatvereins, Konrad Niederhuber, und sein Sohn Michael die Idee für einen Kulturweg. Seitdem wurden immer wieder neue Stelen in und um Dinkelscherben errichtet. Die beiden Initiatoren recherchierten dabei in der Ortsgeschichte und kümmerten sich um den Inhalt der einzelnen Tafeln. „Damit wurde es notwendig, eine Beschreibung historisch oder kulturell wertvoller Gebäude im Ort zu erstellen. Diese Hinweise sollten sich von einer bisher landauf, landab üblichen Art unterscheiden und vor allem Gäste und Einheimische im Ort schon von Weitem auf eine Besonderheit hinweisen“, erklärte Konrad Niederhuber.

Die erste Stele wurde damals vor dem Spital gesetzt. Darauf und auf vielen anderen Tafeln, kann nun die jeweilige Geschichte des Bauwerks nachgelesen werden. Auf einigen Tafeln sind auch Bilder von damals abgebildet, die dem Betrachter einen Damals-und-Heute-Vergleich erlauben. Die Tafeln auf dem Marktplatz und in den Ortsteilen erzählen die wesentlichsten Punkte der Ortsgeschichte.

Doch nicht nur den Texten sollte man besondere Beachtung schenken, sondern auch der Stele an sich. In Form und Aufbau symbolisieren sie mit ihrem Sockel den „Scherben“ des Ortswappens und in seinen Holzstreben die Dinkelähren, sagte Konrad Niederhuber, der am Mittwoch rund 25 interessierte Bürger zum Ortsrundgang begrüßen konnte. Im Anschluss setzte Bürgermeister Peter Baumeister die Führung fort und erklärte die einzelnen Stelen im Ortszentrum. 35000 Euro kosteten die 33 Stelen im Gemeindegebiet. Zwei weitere, eine in Osterkühbach und eine in Stadel, sind zur Vollendung des Wegs geplant. Auch sei bereits ein Flyer mit einer Karte, auf der alle Tafeln verzeichnet sind, in Arbeit. Damit können Besucher und Einheimische den Kulturweg auf eigene Faust erkunden.

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