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Verkehr

02.07.2020

Diskussion um neuen Radweg

Fahrbahn zwischen Kruichen und Welden in schlechtem Zustand. Wie es weitergehen soll

Am Teilstück der Straße von Kruichen bis zur Gemarkungsgrenze Welden soll ein neuer Radwegübergang geschaffen werden. Der Markt Welden plant, die Straße komplett bis zur Gemarkungsgrenze Adelsried zu erneuern. Zu diesem Anlass gab es ein Treffen zwischen Bürgermeister Stefan Scheider aus Welden, dem Ingenieurbüro Steinbacher, Bundestagsabgeordneten Georg Winter, dem Straßenbauamt des Landkreises Augsburg sowie mit dem Adelsrieder Bürgermeister Sebastian Bernhard.

Da der Markt Welden beabsichtigt, einen Förderantrag zu stellen, habe sich die Frage ergeben, ob die Gemeinde Adelsried mit ins Boot geholt werden möchte, erklärt der Rathauschef. Die Staatsstraße, so wurde damals bei der Planung entschieden, soll nach Fertigstellung der Ortsumgehung in Gemeindehand übergehen. Der Straßenbelag soll acht bis zehn Zentimeter abgefräst und eine neue Teerdecke aufgezogen werden. Sollte das Teilstück Kruichen und die anderen Teilstücke dieser Strecke doch komplett erneuert werden, wäre es notwendig, für weitere Planungen ein Bodengutachten erstellen zu lassen.

Ob dieses circa 650 Meter lange Teilstück damals frostsicher gebaut worden war und dafür jetzt ein Gutachten erstellt werden sollte, darüber hatte der Gemeinderat nun entschieden. Ein Gutachten, gemeinsam mit dem Markt Welden durchgeführt, würde die Gemeinde Adelsried etwa 5000 bis 6000 Euro kosten. „Doch lohnt sich der Aufwand für eine Sanierung, wenn diese Straße nach Fertigstellung der Ortsumfahrung nur noch eine Dorfstraße ist?“, fragte Josef Zott (CSU). „Fakt ist, dass diese Fahrbahn in einem schlechten Zustand ist“, so Dritter Bürgermeister Stefan Kramer (FWG). Schließlich hat sich der Gemeinderat Adelsried gegen das Gutachten ausgesprochen. Die Straße soll nur instand gesetzt werden.

Dem Kauf von vier neuen Atemschutzgeräten zum Preis von rund 8200 Euro und dem Ersatz eines Prüfgeräts für rund 4600 Euro hatte die Gemeinde Adelsried auf Antrag der Freiwilligen Feuerwehr zugestimmt. Sie sollen die alten Atemschutzgeräte ersetzen, die nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Technik sind und für die es auch in absehbarer Zeit keine Ersatzteile mehr geben wird, wie Kommandant Markus Furnier berichtete. Diese Gerätschaften müssen regelmäßig alle drei Jahre überprüft werden, alle sechs Jahre obliegen sie einer sehr kostenintensiven Sechsjahresprüfung. Diese Frist stehe nun der Freiwilligen Feuerwehr ins Haus. Die Geräte sind mittlerweile zwölf Jahre alt und werden von der Firma abgekündigt. (kräm)

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