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Auszeichnung

29.06.2019

Drei Mittelständler sind top

100 Unternehmen wurden gestern in Frankfurt prämiert. Zu ihnen gehören Firmen aus Thierhaupten, Neusäß und Diedorf

Augsburg Seit 1993 gibt es die Auszeichnung der Top 100. Mittelständische Unternehmen aus Deutschland, die besonders innovativ sind, werden dieses Jahr zum 26. Mal geehrt. Dabei sind auch drei Betriebe aus der Region, die gestern geehrt wurden.

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Die compamedia GmbH hat das Projekt jährlich organisiert, um „hochinnovativen Mittelständlern die verdiente Aufmerksamkeit zu verschaffen“. Die Top 100 wird von Professor Nikolaus Franke, einem Innovationsforscher, und seinem Team festgelegt. Unternehmen, die sich beworben haben, müssen in fünf Kategorien überzeugen.

Die Jury, unter anderem bestehend aus Gregor Gysi, Frank Thelen und Cem Özdemir, wählt von diesen 100 Firmen für jede Größenklasse einen „Innovator des Jahres“. Die Größenklassen legen sich nach der Anzahl der Beschäftigten fest. In Frankfurt wurden dann die 100 Unternehmen und die „Innovatoren des Jahres“ von Ranga Yogeshwar, Professor Nikolaus Franke und der compamedia GmbH geehrt.

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Aumüller Aumatic GmbH aus Thierhaupten ist eine von drei Firmen aus der Region, die dabei waren. Der Elektrotechnikbetrieb, der 1972 gegründet wurde, nimmt bereits zum dritten Mal an der Top-100-Auszeichnung teil. Spezielle Fenster sind der Grund, warum sie dabei sind. Diese sollen helfen, den Rauchabzug im Brandfall oder das tägliche Be- und Entlüften zu erleichtern. Sensorgesteuerte Fenster werden zum Beispiel in gewerblichen Immobilien, Schulen oder Flughäfen eingebaut. Der Betrieb mit 150 Mitarbeitern hat aber auch natürliche Rauch-Wärme-Abzugsgeräte für Aufzüge im Portfolio.

Der zweite Betrieb ist die Bauer Holzbausysteme GmbH & Co. KG aus Neusäß. Modulgebäude aus Massivholz, die möglichst nachhaltig und klimaneutral sein sollen, bescheren den Neusässern einen Platz bei Top 100. Die Modulbauten sind zu 100 Prozent recycelbar und werden aus ökologischen Materialien gefertigt. Das Holz dafür kommt aus den heimischen und eigenen Wäldern. Die Firma, die 50 Beschäftigte hat, will in Zukunft auch von den Zulieferern von Waschbecken und Fußböden für ihre Gebäude klimaneutrale Produkte einfordern.

Die opesus AG ist der dritte Betrieb, der prämiert wurde. Die IT–Entwicklungs- und Beratungsfirma ist zum ersten Mal bei Top 100 dabei. Das Diedorfer Unternehmen hilft großen produzierenden Unternehmen, Prozesse nachhaltiger zu gestalten.

Das kann zum Beispiel durch die Auswahl umweltfreundlicher Werkstoffe oder der Beachtung der neuesten EU-Richtlinien geschehen. 2012 gründeten der jetzige Vorstand Alexander Wegener und drei andere Mitarbeiter von SAP dieses Unternehmen. 19 Beschäftigte arbeiten in Diedorf. (krju)

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