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Konzert

28.07.2018

Drei Musikvereine treten gemeinsam auf

Die Sommerserenade der Musikvereinigung Welden musste wegen des unbeständigen Wetters im Holzwinkelsaal stattfinden.
Bild: Jürgen Schreier

Mehr als 120 Musiker begeistern bei der Sommerserenade der Musikvereinigung Welden

Mehr als 120 Musiker, drei Blaskapellen, eine Sommerserenade: Diese Mischung kam beim Publikum an – auch wenn das Wetter nicht mitspielte und die Serenade der Musikvereinigung Welden in den Holzwinkelsaal verlegt werden musste. Doch auch dort erlebten die Zuhörer, wie schön Blasmusik sein kann.

Den ersten Teil des Konzerts gestalteten die Gastgeber: Die Marktkapelle Welden unter der Leitung von Ulrich Thanner. Nach dem Stück „So schön ist Blasmusik“ nahm sie mit den Stücken „Fröhliche Landpartie“, „Spanischer Zigeunertanz“ und „Gruß an Böhmen“ die Zuhörer quer durch Europa mit. Mit dem Schlussstück „Udo Jürgens live“ zeigte die Marktkapelle, dass ihr auch moderne Melodien im Blut liegen. Als zweite Kapelle war die Stadtkapelle Gersthofen unter der Leitung von Gerhard Schuster an der Reihe und setzte gleich mit dem Stück „Olympic Spirit“ ein Ausrufezeichen. Nach den Stücken „Königs-Chevaulegers-Marsch“ und „Fürst-Fugger-Marsch“ brachte sie mit dem Walzer „Amphitryon“ den Holzwinkelsaal zum Schmelzen. Auch mit dem letzten Stück „Busy Bee“ zeigte die Stadtkapelle Gersthofen nochmals ihre Klasse.

Als letzte Gruppe betrat der Musikverein Gutenzell (Landkreis Biberach) die Bühne, was besonders den Tubisten Franz Pfenning der Marktkapelle freute, da sein Schwager Joachim Wilhelm am Dirigentenpult stand. Mit dem „Seyfferitz Marsch“ aus der Feder von Rudolf Achleitner startete der Musikverein Gutenzell sein Serenaden-Programm, ehe passend zum unbeständigem Wetter gekonnt die Schnellpolka „Unter Donner und Blitz“ vorgetragen wurde. Dass die Liebe nicht immer schön, sondern auch unglücklich machen kann, hörte man im Medley von Roland Kernen „From russia with love“. Ruhig ging es auch im nächsten Stück „Riflessi“ weiter, ehe als Schluss das poppige Medley der Gruppe Santiano vorgetragen wurde.

Zum Abschied formierten sich die drei Kapellen mit mehr als 120 Musikern zum gemeinsamen Musizieren. Nach der Polka „Wir Musikanten“, „König Ludwig II Marsch“ und der „Bayernhymne“ endete die Serenade klangvoll unter lang anhaltendem Applaus. (AL)

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